Pego

In Afrika

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Was sind das für Eindrücke! Hilfsbereitschaft ohne Ende, man braucht für alles mehr Zeit, vor allem bei den Einreisen und die Landschaften sind überwältigend.
Was mich als Geograph am Anfang besonders irritiert: die Sonne im Norden!
Zuerst Cape Town: Großstadt mit breiten Straßen, kolonial geprägten Gebäuden und überaus netten Menschen. Wir wurden zum Trommelkurs eingeladen und mit dem öffentlichen Bus direkt am Backpackers abgesetzt. Vom Tafelberg aus hatten wir Sicht bis Robben Island, die Vielfältigkeit der Pflanzen erstaunt uns. Am Kap der Guten Hoffnung begegneten uns Japaner mit Flip Flops, die über die Klippen sprangen. Vor Snakes wurde dort immer wieder gewarnt. Unser erster Stopp in Malmesbury brachte uns fast zur Verzweiflung, denn wir fanden, bedingt durch eine Veranstaltung, kein Bett mehr und es wurde schon dunkel. Wir hatten uns in der Zeit verpeilt, doch dank eines Gästehausbesitzers, der uns ein Bett im Schülerinternat besorgte, wurde es noch eine entspannte Nacht und ein interessanter Abend mit einem Grundschullehrer und seiner Frau. Beide erzählten uns viel über Südafrika, zeigten uns Bilder. Wir trafen auf schwarze Babys, um die sich Ilonia kümmerte. Die Wand vom Kinderzimmer war mit Babybildern beklebt und wir in der Realität Südafrikas angekommen. Die Mütter lassen nach der Geburt ihre Babys oft zurück. Die Meisten werden in Südafrika bleiben, aber auch weltweit adoptiert. Ich hättet sie am Liebsten mitgenommen.
2 Tage später haben wir das Land verlassen und sind nach zahlreichen Kontrollen tatsächlich über die Grenze gekommen. Es braucht viel Zeit und Geduld und wir üben kräftig. Das Auto funktioniert auch nicht immer so gut. Der Dachgepäckträger flog uns fast ab, die Schrauben hatten sich durch die Sandpisten gelockert und irgendwann, Gott sei Dank in einer kleinen Stadt, sprang es auch nicht mehr an. Sofort wurden wir von 3Schwarzen umzingelt, die auf irgendwelche Teile im Motorraum drückten und alles laut befummelten. Wir waren überrascht, schauten uns nur fragend an. Aber das Problem wurde tatsächlich erkannt und in der nächsten Werkstatt behoben. Alles, ohne dass wir irgendetwas bezahlen sollten.
Der Nationalpark Ai-Ais, Richtersveld entlang des Oranje Flusses hat uns sehr beeindruckt, wild laufende Affenherden ziehen über die Sandpiste.

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