Sir Tom

Mein tansanisches Tagebuch (Folge 2): Die Chance

Bewerten
Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	img_7213hekks.jpg
Hits:	541
Größe:	83,2 KB
ID:	28741

Ich muss mich erst an die Blog Logik gewöhnen. Für jeden Beitrag einen "neuen" Blog erstellen?! Na, gut.

Die Behinderteneinrichtung ermöglicht neben der medizinischen Betreuung von Menschen, die gehandicapt - so sagt man wohl Neudeutsch - sind, neben einer schulischen eine berufliche Ausbildung, die ihnen eine handwerkliche Tätigkeit ermöglicht.

So werden vor allem Mädchen zu Schneiderinnen ausgebildet:

Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	img_7212mlk4v.jpg
Hits:	90
Größe:	104,1 KB
ID:	28742

Hier ein Blick in den Unterrichtsraum... Von Pfaff bis Singer alles vertreten, was Oma einstens half... Wichtig ist der mechanische Fußbetrieb; elektrische Nähmaschinen wären zu teuer und aufgrund der immer wieder kehrenden Stromausfälle zu unpraktisch...

Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	dsc_03311bpk4r.jpg
Hits:	90
Größe:	112,1 KB
ID:	28743

Im Hintergrund ein Wandteppich, der von Schülerinnen genäht wurde, ähnliche werden an Touristen verkauft, um den Schulbetrieb (teil) zu finanzieren...

Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	dsc_03321frkkm.jpg
Hits:	88
Größe:	143,2 KB
ID:	28744

Der Schreinereibetrieb... Dort entstehen Schulmöbel, die hier in dem Institut eingesetzt, aber auch auf dem freien Markt verkauft werden. Der Maschinenpark (hier leider nicht zu sehen) besteht aus (sehr) alten Maschinen aus Deutschland; die gewiß in jedem Industriemuseum einen dankbaren Abnehmer gefunden hätten... Sicherheitsvorrichtungen?! Gibt es nicht.

Klicken Sie auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	dsc_03303ujqi.jpg
Hits:	91
Größe:	143,5 KB
ID:	28745

Hier Georg (links), einer unser tansanischen Freunde, der uns als Übersetzer und Helfer begleitete, mit dem Lehrer für Nähen und Textildesign.

"Mein tansanisches Tagebuch (Folge 2): Die Chance" bei Twitter speichern "Mein tansanisches Tagebuch (Folge 2): Die Chance" bei Facebook speichern "Mein tansanisches Tagebuch (Folge 2): Die Chance" bei Mister Wong speichern "Mein tansanisches Tagebuch (Folge 2): Die Chance" bei YiGG.de speichern

Stichworte: tansania Stichworte bearbeiten
Kategorien
How wonderful is the world...

Kommentare

  1. Avatar von RillenZebra
    Habe
    mir auch eine Nähmaschine gekauft und vermute, das die Mädchen mir den richtigen Umgang mit der Maschine erklären könnten. Stichwort: Fadenspannung.
    Interessant ist, das die Mädchen Bilder, vermute mit Stoffresten, zusammen nähen. Sowas zu versuchen könnte ich mir auch vorstellen. Als erstes werde ich aber die Länge der Hosenbeine einer Jeans kürzen müssen.
    Mit einer handwerklichen Ausbildung werden die Schüler wahrscheinlich nicht reich, haben aber auch vielen von uns hier in Germany voraus, im Blick auf ihre Hände nicht mit unbekannten Werkzeugen konfrontiert zu sein.
    Die Blog Verwaltung ist mir auch ein Rätsel und deswegen hatte ich mich da auch wieder entfernt.

    🎶

    .
  2. Avatar von Sir Tom
    Sicherlich könnten sie dies. Allerdings benutzen sie nur die guten alten Nähmaschinen, die mit dem Fuß angetrieben werden, wenn Du jetzt eine elektrische hast...

    Als Näherin ist man unabhängig, vor allem wenn man seinen eigenen Laden aufmachen kann. Selbst kleinere Orte wie Kingori haben Platz für einige Näher oder Näherinnen. Wie früher: Man sitzt vor seiner Werkstatt, vor dem Hütchen (wird manchmal als Kunden Umkleide genutzt, viel größer sind die Zimmer auch nicht; meist auch die Schlafgelegenheit für die Näherin. Auf alle Fälle sind sie gut ausgebucht; viele Tansanier kaufen Stoffe und lassen sich dann daraus Kleider, Hemden, Blusen oder Hosen schneidern. Für unsere Verhältnisse ist dies spottbillig: ca. € 6,-- kostet das Nähen eines Hemdes oder einer Hose; lässt man mehrere Sachen nähen, kann man einen Preisabschlag aushandeln. Die Stoffe kommen (wenn man den Verkäufern glauben darf) aus Afrika, eben nicht aus China... haben tolle, bunte Motive und aus einem Stoffstück, das für drei Personen locker reichte um sich Hemden schneidern zu lassen, kostet wie der Schneider 6,-- (also 2,--) für jeden.

    Klar, reich wird man damit nicht, aber unabhängig und man kann doch seinen Lebensunterhalt von der Näherei bestreiten...

Trackbacks