• Konzert des Monats-November 2012

    Hallo,
    als alter Freund dieser Gruppe und Liebhaber der Fish und Hogarth Ära habe ich im Kölner E-Werk ein Marillion Konzert besucht. Diese war kein Fehler, nein es war sogar ein tolle Erfahrung mit der wunderbaren Musik von dieser genialen Gruppe.
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    Als absoluter Fan von Longtracks ging es für mich sofort richtig zur Sache.
    Mit Gaza aus ihren neuen Album Sounds That Can't Be Made und einen meiner Lieblingsstücke Ocean Cloud aus Marbles fing das Konzert an und die ersten 35 Min. waren im Nu verflogen.
    Als dritter Song wurde dann noch ein Stück von ihrem neuen Album gebracht, es war Pour my Love was für mich nicht ganz so der Bringer ist.

    Aber das war nur ein kurzes Stück und es ging weiter mit Entenpelle pur und die habe ich immer, wenn ich Neverland vom Album Marbles höre.
    Einfach genial und dazu auch ein Longtrack von über 10 Min.
    Danach nochmal 2 Stücke von der Neuen. Power ein kürzeres und auch nicht ganz so toll für mich, aber dann nochmal ein Longtrack, es ist das letzte Stück auf Sounds That Can't Be Made und dieses ist richtig schön,
    der Titel The Sky Above The Rain . Warum diese Musik für mich so toll ist, dazu gleich mehr.
    Die kurzen Knaller aus der Fish Ära dürfen auch nicht fehlen und sie wurden auch gebracht. Kayleight als kurzer Knaller und Lavender, welches ich bedeutend besser finde als Kayleigh.
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    Weiter ging es mit King vom Album Afraid of sunlight, welches ich auch immer wieder gern höre und The Great Escape von Brave.
    Zum Ende gab es Man Of A Thousand Faces von This Strange Engine.


    Aber es gibt ja auch noch Zugaben, diese waren diesmal nicht so üppig, da Steve Hogarth mit seiner Stimme zu kämpfen hatte. Das von mir selten gehörte A Few Words for the Dead aus dem Album Radiation und das geniale Sugar Mice aus der Fish Ära vom Album Clutching at Straws rundeten diesen Abend als besonders gelungen ab.

    Warum mag ich diese Musik von Marillion so sehr? Diese Frage habe ich mir auch gestern gestellt und bin zu dieser Antwort gekommen. Wenn ich Steve Rothery an seiner Gitarre sehe und höre wie er diese wunderbaren Solos spielt und diese spielte er gestern mal wieder hervorragend und mit sehr sehr viel Gefühl, dann stellen sich bei mir die Haare auf und es gibt mir eine innerliche Wohltat die ihresgleichen sucht. Einfach genial.


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    Bei einer Spieldauer von ca. 120 Min. war dieses Konzert nicht ganz so lang, aber es gab eine Vorgruppe die auch noch 45 Min. ihr bestes geben durften, es war die Gruppe Garments aus den Niederlanden.




    Hier die Setlist vom Konzert:
    Gaza
    Ocean Cloud
    Pour my love
    Neverland
    Power
    The Sky Above the Rain
    Kayleigh
    Lavender
    King
    The Great Escape
    Man of a Thousand Faces
    A Few Words for the Dead
    Sugar mice


    Und weil es so klasse war, ist es für mich das Konzert des Monats.
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    Gruß
    Ralf

    Ps:. Weitere Bilder gibt es hier zu sehen.
    http://www.hoerspass.net/forum/showt...K%F6ln&p=30210