• Haste Töne

    Manchmal liest man in der Zeitung einen Artikel, der das Herz berührt. Wie dieser, der in der Süddeutschen Zeitung erschienen ist:


    Quelle: Süddeutsche Zeitung Online

    Menschen haben einen Chor gegründet, gut, gemeinsam Singen ist eine prima Sache, aber doch keine Nachricht, die eine besondere Aufmerksamkeit bedürfte. Es sei denn der Chor besteht aus Menschen, die aus unserer Gesellschaft gefallen sind. Komische Formulierung: Aber die Chormitglieder sind Alkoholiker, leben auf der Straße, wurden missbraucht, sind arbeitslos, HIV krank oder Prostituierte. Seit 2009 singen diese Menschen in ihrem Chor, der ursprüngliche als kurzfristiges Projekt gedacht war, um obdachlose Menschen von der Straße zu holen. So trifft man sich im Gemeindehaus einer Kirche, direkt neben der Suppenküche. Die Chorarbeit wird sehr ernsthaft betrieben, inzwischen trat der Chor bereits in der Berliner Philharmonie auf - und entgegen aller Prognosen kommen die Sänger eifrig und freiwillig, um durch das gemeinsame Musizieren einen neuen Halt zu finden.

    Ein kleines Licht in unserer oft so dunklen Welt.

    Hier der Link zum Artikel in der Süddeutschen, da erfährt man auch einiges über das Schicksal der Sänger...

    http://www.sueddeutsche.de/leben/str..._medium=social

    Kommentare 4 Kommentare
    1. Avatar von Sir Tom
      Sir Tom -
    1. Avatar von Sir Tom
      Sir Tom -
    1. Avatar von Plüschus
      Plüschus -
      Großartig , toll , super

      da jubelt der alte Sozialromantiker in mir : nur gemeinsam kann man es schaffen .

      Gruß Thomas
    1. Avatar von phono72
      phono72 -
      Genau deshalb finde ich das Forum so genial.....Danke für die zwei tollen Verlinkungen!
      Auch hier, wie auch bei dem Seniorenchor, kommt es (meiner Meinung nach) darauf an dass Menschen ihr Ego überwinden und sich für eine gemeinsame Sache einsetzen und dafür reich beschenkt werden. Sehr sehr schön...Danke