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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Stefans Flächenpassion...



Stefan
29.12.2011, 14:45
Hallo,


Weil es in letzter Zeit doch ein paar Änderungen an meiner Anlage gab will ich diese mal hier einstellen....

Sie besteht aktuell aus folgenden Komponenten:

Lautsprecher:

- Apogee FullRange Dipolvollbereichsbändchen
- Acoustic Research Chronos W38 Sub

Quellen:

- B.M.C. Digital Kombo aus Laufwerk und DAC
- Sony DAT DTC-57

Vorstufe:

- YS Audio Balanced A2 Röhrenvorstufe
modifiziert mit anderen Kondensatoren, Röhren und Verkabelung

Endstufen:

- Wyred4Sound SX-1000 IceCube Monos

Stromreiniger:

- PS Audio Quintessence

Zubehör:

- Solid Tech Rack für die Vorstufe und Digitalkombi, Acoustic Revive RR-77 Schumann Frequenzgenerator, 2 mal Kemp Electronics QA Plug, 2 mal Shakti Stones gross, 2 Quantum Physics Noise Disruptor, DIY Stands für die Endstufen
1 Saxophon und 3 Musikerfiguren...... :-)

Verkabelt ist das Ganze durchgängig mit Silberfolienkabeln. Spezielle Digitalverbinder für die Verbindung Laufwerk/DAC.



Der Hörraum ist für für ein derart grosses Lautsprechersystem relativ klein. Ich hab aber einige Anstrengungen unternommen mit Diffusoren, Bassfallen und sorgfältiger Aufstellung um die grossen Bändchen
dennoch gut integrieren zu können.
Das oberste Ziel war immer ein für mich möglichst authentisches Musikerlebnis zu erreichen. Ich will als Hörer das Gefühl haben ein Teil der Performance der Künstler zu sein statt ihnen aus der Ferne zuzuhören....................

Was die Musikrichtungen angeht so höre ich oft Singer/Songwriter, Bluesrock, Rock, Jazz und auch Klassik. Im Grunde alles ausser Schlager, Rap und Techno...............


Besucher sind nach Absprache immer willkommen !


Ok, ihr wollt sicher auch Bilder....

Als erstes Foto vielleicht mal die aktuelle Ansicht vom Hörplatz:

http://www.abload.de/img/dsc_2318kleinerljzg5.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=dsc_2318kleinerljzg5.jpg)


Die Zuarbeiter........


http://www.abload.de/img/dsc_2315z0pam.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=dsc_2315z0pam.jpg)



Eine wichtige Änderung war zuletzt den sehr grossen Mundorf MCap in der Minimal Mitteltonweiche der Apogee durch drei kleinere Erse Kondensatoren zu ersetzen. Dazu kamen noch kleine Bypasse bestehend aus einem Mundorf Supreme Silber/Gold und Vishay/Röderstein MKP 1837 und ein Silber Mica.
Das läuft nochmal deutlich besser als mit dem dem einen 100uF Mundorf, ist aber immer noch Baustelle.........


http://www.abload.de/img/dsc_2305tlptd.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=dsc_2305tlptd.jpg)


Eine immense Bedeutung für den jetzigen guten Sound hatte zuletzt vor allem der Austausch der Koppel- und Ausgangskondensatoren sowie der Röhren in der YS Audio Vorstufe.
Bei den KoppelCaps bin ich letztlich bei den V-Cap TFTF gelandet. Ausgangskondensatoren wurden statt der Sonicaps vier REL Caps RT Polystyrene.


Hier mal ein Bild der V-Caps in der Vorstufe:


http://www.abload.de/img/dsc_2304t6jn4.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=dsc_2304t6jn4.jpg)



Das solls erstmal gewesen sein.


Viele Grüße,
Stefan

MrFloyd
29.12.2011, 14:52
Hallo Stefan,
auch ich hatte schon mal die Ehre beim Stefan zu hören und als alter Apogee Fan muss ich sagen, ganz große Klasse.
Sollte man sich unbedingt mal antun.
Auch hier wurde viel Liebe in die Anlage gesteckt um zum persönlichen Ziel zu kommen.

Gruß
Ralf

Alt Opel
29.12.2011, 17:13
Auch hier wurde viel Liebe in die Anlage gesteckt um zum persönlichen Ziel zu kommen. Ralf
Ralf, jawoll.

Hi, Stefan ich habe sie ja vor langer Zeit mal gehört, ich fand sie damals schon "oberste Liga".

Im Januar ist noch Inventur, dann aber, wir sind ja quasi schon verabredet, höre ich mir das mit den Schaltverstärkern und der Röhrenvorstufe gerne mal an. Eine Kombi, dir mir schon konzeptionell super gefällt.
lG.
Detlef

wattwuermchen
29.12.2011, 17:29
Schön Schön Stefan......aber irgendwie fehlt da die Plattenfräse :biggrin-new::biggrin-new::biggrin-new:

Stefan
29.12.2011, 18:46
Hallo Marko,


Schön Schön Stefan......aber irgendwie fehlt da die Plattenfräse :biggrin-new::biggrin-new::biggrin-new:

Da mein Plattenbestand gegen null tendiert fehlt die Fräse nicht wirklich....

Hab ich aber natürlich dran gedacht, Spasss dadran hätte ich sicher. Nur würde der Einstieg in Platte für mich sehr teuer weil ich dann auch was ´amtliches´ haben wollte.
Ich würde aber auch sagen das die BMC Kombi schon sehr sehr gut klingt sodass der Wunsch nach Platte im Moment eigentlich nicht aufkommt............

Viele Grüße,
Stefan

Franz
29.12.2011, 23:42
Hallo Stefan,

wird Zeit, daß man sich wieder mal persönlich trifft. Hat sich ja einiges seit der letzten Zeit bei uns getan. Würde mich freuen, wenn wir wieder mal zusammen was Musik hören könnten, bei dir und bei mir. Ich guck mal in meinen Kalender....:angel:

Gruß
Franz

be4
30.12.2011, 00:21
jajaja, die Apogee's, auch ein Traum von mir in den früheren Zeiten, den Verstärker dazu habe ich noch (Krell KMA100) auch wenn sie in DACH mit, ich glaube mich an SwissPhysics zu erinnern, promoted wurden - die eine Session in einem Hotel in Neu-Isenburg mit einem Stardirigenten werde ich nicht vergessen... aber ich hatte den Raum nicht. Ab und zu habe ich sie dann bei einem Freund hören können, Mann oh Mann.

Andererseits sind die Apogee's wohl daran Schuld, daß ich bis heute Bändchen im Hochtonbereich bevorzuge, sind einfach 'schneller' und 'akurater' als Kalotten - da kann man die Feinheiten bei HighHats schön erleben.

Sollte ich mal in die Gegend kommen, würde ich mich gerne mal einladen, mein Freund ist dann vor Jahrzehnten auf Duntech konvertiert.

Grüße
bernd

Stefan
30.12.2011, 11:35
Bis zum 1.3. hab ich relativ viel Zeit auch während der Woche, weil ich dann einen neuen Job antreten werde.
Geben wir den neuen Kondensatoren noch ein paar Stunden bis sie voll eingespielt sind....
Danach kann der Hörmarathon beginnen......

Ich freu mich auf Euch !

Viele Grüße,
Stefan

Oldie-Werner
30.12.2011, 16:18
Hallo Stefan.

Ich muss doch mal wieder deine Anlage hören, es hat sich ja wieder einiges getan bei dir. Flächenlautsprecher

wie bei Ralf, Jörg und deine Apogee sind schon eine eigene Hausnummer. Da ich ja vom Platz her keine Fläche

stellen kann, sind mir meine Piegas (Magnetostaten Bändchen) ein kleiner Ersatz.


Gruß der Oldie..

be4
30.12.2011, 19:37
Ja Werner, so geht es mir auch, oben Bändchen, Rest Klassisch mit viel (aber nicht genausoviel) Fläche in der Mitte und unten....

Es gibt da schon 'Gruppen' - Vollflächenbändchen, m.E. akustisch und vom Raum her sehr anspruchsvoll, und 'Teilflächler' wie wir... natürlich auch noch die Kalottenmehrheitsfraktion (auch 'der Rest' genannt).

Grüße und viel Spaß beim schnellen Hören.... bernd

Stefan
07.02.2012, 14:55
Hallo Leute,


Wollte euch nochmal ein aktuelles helles Foto meiner ´Installation´ zeigen.....

Hinten das soll übrigens der Ray Brown sein............. Obwohl sieht man eigentlich sofort... :witless:


http://www.abload.de/img/dsc_2359mqipl.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=dsc_2359mqipl.jpg)

Hope you enjoyed it as much as I do.... :listening_headphone


Viele Grüße,

Stefan

claus B
07.02.2012, 20:58
Hallo Stefan,

schönes Bild!

Gruß

Claus

Stefan
07.02.2012, 21:04
Danke, Claus

Viele Grüße,
Stefan

Eusebius
10.02.2012, 16:33
Hallo Stefan!
Schön!
Aber bei deinen Fotos mit den Riesentüren bin ich immer etwas verwirrt: Sieht fast aus wie eine offene Schiebetür, und mitten drin steht als Stolperstein die Anlage......:highly_amused:

Stefan
10.02.2012, 16:46
Hallo Rainer,

Da bist du nicht der einzige... sie sind von unbedarften Besuchern bevorzugt weiblichen Geschlechts schon für alles mögliche gehalten worden........

Bin glaub ich mal gefragt worden wozu ich diese grossen ´Heizstrahler´ bräuchte ? :witless:


Viele Grüße,Stefan

Oldie-Werner
10.02.2012, 17:45
Beim Stefan ist es gemütlich, man sitzt ein bisschen eng wenn man mit mehreren Leutchen Musik hört. Die Sitzposition vor den Apogee FullRange ist schon beeindruckend, man hat das Gefühl in die Musik einzutauchen einfach Klasse. Hier
ein paar Ältere Fotos von Stefans Raum mit gemütlicher Garnitur.


224322442245

claus B
10.02.2012, 22:15
Hallo Stefan,

was haste denn mit den beiden gemacht!

Die hängen ja nur schlapp auf dem Sofa!:triumphant::triumphant::triumphant::triumpha nt:

Gruß

Claus

Stefan
10.02.2012, 22:20
Mensch Werner, die Fotos hätt ich vor Veröffentlichung aber gern zensiert gehabt..:-)

Übrigens werden die Krells just im Moment von einem polnischen
Händler angeboten. Fragt mich aber nicht wie lange die Teile es noch machen...
Bin froh das ich sie zu nem guten Kurs losgeworden bin....

Viele Grüße,
Stefan

Stefan
10.02.2012, 22:23
Hallo Stefan,

was haste denn mit den beiden gemacht!

Die hängen ja nur schlapp auf dem Sofa!:triumphant::triumphant::triumphant::triumpha nt:

Gruß

Claus

Von wegen Claus...kuck dir mal Jörchs Gesichtsausdruck an.....Er befindet sich da gerade in Trance........

Gruß,
Stefan

claus B
10.02.2012, 22:42
Hi Stefan,


Von wegen Claus...kuck dir mal Jörchs Gesichtsausdruck an.....Er befindet sich da gerade in Trance........


Den Ausdruck kenne ich !:hopelessness:

Gruß

Claus

Rook
24.02.2012, 01:21
Sach mal... was liegt denn da auf den Endstufen???

Stefan
24.02.2012, 11:22
Hallo Rüdiger,


Da liegt je ein Shakti ´Stein´.....

Grundsätzlich bin ich bei solchen Sachen skeptisch und probiere sie unbedingt vorher aus wenn ich denke das da eine positive Wirkung sein könnte. Im Fall der Shaktis ist es so das sie gegen drei Arten von elektromagnetischer Strahlung praktisch wie ein Schwamm wirken sollen der diese Strahlungen auffängt.
Da es in unserer Zeit immer mehr Quellen für Elektrosmog gibt war es mir wert diese Teile mal auszutesten.....

Im Fall meiner Schaltendstufen kommt noch hinzu das sich in ihnen konstruktionsbedingt relativ viel im Hochfrequenzbereich abspielt wegen ihrem Schaltungskonzept.
Und ich war doch ziemlich erstaunt was passiert wenn die Teile auf dem Gehäuse platziert werden..........

Ich will jetzt nicht in klangliche Beschreibungen ausbrechen, denn ihr Einfluss könnte doch stark varriieren je nach Gerät, Platzierung und vielem sonstigen.
Für mein Empfinden haben sie jedenfalls positiven Einfluss und das zählt für mich.

Viele Grüße,
Stefan

Rook
24.02.2012, 23:42
Hallo Stefan,
hmmm.... verstehe.
Mein Bruderherz lacht sich immer halb tot über Unsereins.
Der beschäftigt sich mit nichts anderem als e-smog, Abschirmung und vor allem Messung der E-Verschmutzung.
Ich verwende aber auch Schaltverstärker und habe vorsichtshalber ordentlich Ferrite an der Stromversorgung.
Gruß aus Frankfurt,
Rüdiger

flamenco
27.02.2012, 20:15
Toll,will ich auch mal hören wenn ich darfhttp://www.musik-hifi-stammtisch.de/wbb2/images/smilies/roll.gif

http://www.musik-hifi-stammtisch.de/wbb2/images/smilies/k28.gif

Stefan
27.02.2012, 20:32
Hallo Paco,

Das kriegen wir sicher mal hin.

Viele Grüße,
Stefan

flamenco
22.05.2012, 11:24
Toll,will ich auch mal hören wenn ich darfhttp://www.musik-hifi-stammtisch.de/wbb2/images/smilies/roll.gif

http://www.musik-hifi-stammtisch.de/wbb2/images/smilies/k28.gif



Hab die Woche freihttp://www.musik-hifi-stammtisch.de/wbb2/images/smilies/tschul.gif

Alt Opel
28.08.2012, 13:03
Ich erlaube mir mal einen alten Bericht von Anfang 2012, hier, aus einem anderen Forum reinzukopieren. :adoration:
Ich war nicht nur sehr beeindruckt.

Aus hififriends:

Zu besuch bei Stefan.
Ich kenne Stefans Anlage nur von einem Besuch, der, wie wir gestern überlegt haben, doch schon ganze zwei Jahre zurückliegt. ich weiß wohl von damals noch, daß es mir sehr gut gefallen hat.
Einen komplexeren Eindruck über so lange Zeit zu "speichern", das kann ich auch nicht.
Also saß ich gestern vor einer "neuen, fremden" Anlage. Das auch, weil Stefan in der Zeit die Elektronik komplett ersetzt hat.
Als erstes, wir haben fast 7 Stunden Musik gehört. Ich hatte nicht das Gefühl, es reicht langsam. Schon allein wegen Stefans sehr abwechslungsreichen Musiksammlung.
Kompliment Stefan, langweilig kann es bei dir so schon mal unmöglich werden.
Die klassische Musik, sagtest du, ist inzwischen auch dazu gekommen. Das freut mich, gerade auch da, findet man ein sehr große Vielfalt. Und gerade in dem Bereich findet man sehr gut gemachte Aufnahmen.
Mitgebracht hatte ich, Mario Biondi "Handful of Soul, Harry Connick JR. "we are in love"Melody Gardot "my one and only thrill", James Cotten"deep in the Blues",Berlin Classiks, Orgel-(sampler), "greatest works".Albinez, Concerto de Aranchues. und die besagte decca Carmen Einspielung, von 76.
Mit der, als Musikbeispiel, möchte ich meinen Eindruck näher bringen.
CD 3 dritter akt.
Die Harve setzt ein, sie wird sehr leise gespielt, schon ihren Klang kann man in dem Saal wiederhallen hören. Und zwar -nur- im Saal. Ortbarkeit? keine Frage, mit Hilfe dieses imaginären Raumes selbstverständlich. Tonal? dumme Frage, eine Harve. :-) Die Flöte setzt ein, der Solist scheint aufgestanden zu sein, er steht nicht still, der Nachhall der Flöte sugeriert einen leichten Wechsel der Richtung, die Sreicher füllen ergreifend den Saal, keine Frage von wo aus. Nach deren sanften Ausklang, ein Horn, erst leise, ein zweiter Ton, an der gleichen Stelle im Bild, muß ich mich konzentrieren, um das so zu hören? Nein !
Es geht weiter, es wird rythmisch, das Orchester lässt den Pegel ansteigen Flöte, Fagott, Streicher im Wechsel, der Kontrabass lässt es Körper bekommen.
Dann der Chor, mit einem Flüstern fängt es an, er wird energisch, er wird laut, gleichzeitig mit dem Orchester, kurzes zurück und dann, die Frauenstimmen setzen ein. Es kribbelt im Nacken.
Es folgt ein gesprochener Teil, ich "sehe" die Darsteller.

Ich bin nicht mehr in einem Hörraum, ich sitze im Saal fünfte Reihe, schließe die Augen und lasse mich mitreißen.
Stefan, ganz ganz großes Ohrenkino.
Es ist übrigens egal, (genau, wie es sein sollte), welche Musik man auflegt. Jede Einspielung zeigt ihren speziellen Charakter, ohne von zu vielen Eigenheiten der Anlage überdeckt zu werden.
Über Einzelheiten wie Auflösung, Details, tonalem Charakter braucht man nicht zu reden.
Mir fehlte nichts und mich störte nichts.
Ein wunderschönes, klares und "eindeutiges" Klangbild wird in Tiefe und Breite dargestellt.
---- Ich kann bei dir sehr zufrieden und tief entspannt, "einfach so", Musik hören.----
Ktitikpunkte?..................................... ...........................
Ach ja, es klingt nicht wie bei mir. :-D
Nur bei mir klingt es nicht wie bei Heiner, bei ihm nicht wie bei Ralf, bei ihm nicht wie bei michael R.,
Eine endlose Liste könnte hier anfangen. Findet mann Gemeinsamkeiten?
Na ja, am "Anfang dieser Liste stehen nun "große" Systeme. Was soll das bedeuten? Sie heben sich schon ab, von anderen. Eins Halbaktiv mit "Zweieinhalb" Wegen Druckkammerhörnern, ein digital vollaktives Vierwegehorn, ein großer Elektrostat an Muskulösen Endstufen, ein Elektrostat an Röhren, dein Magnetostat an Schaltendstufen. Die können alle, auch wenn sie auf neutral getrimmt werden, nicht den gleichen Höreindruck erzeugen. Deklassieren sie andere, kleinere Systeme? Nein, eigentlich stellen sie auch "nur anders" da, aber können oft "etwas mehr" aus schlichten, physikalische Gründen.
Gruß
Detlef

Stefan
17.12.2016, 23:43
Hallo liebstes Forum,

es war ja lange Zeit recht ruhig aus meiner Richtung. Jetzt wollte ich aber mal diesen Thread wiederbeleben weil in letzter Zeit sich einfach zuviel verändert hat um unerwähnt zu bleiben. Die Ansteuerung der FullRange ist mittlerweile richtig ´erwachsen´ geworden ! :angel:


Vor kurzem konnte ich nämlich eine weitere ´Krücke´ entfernen die bisher die Bassmembran meiner Flächen daran gehindert hatte ihr volles Potenzial ausspielen zu können....

Gemeint ist der Übertrager, der bisjetzt die 2 Ohm Impedanz der Bassfolien auf verstärkerfreundlichere 4 Ohm hochgesetzt hatte. Das dieses Teil einen gehörigen Teil Bassenergie geschluckt hat ist mir jetzt sehr deutlich geworden.


Von jetzt an hängt der Bass direkt an der Endstufe im Aktivbetrieb.

Vor diesem Schritt hatte ich in der Vergangenheit immer zurückgeschreckt in der (irrigen) Annahme das ich für den Teilaktivbetrieb im Bass immer alle Bereiche über eine Aktivweiche laufen lassen müsste, die dann natürlich dementsprechend hochwertig und damit teuer hätte sein müssen...

Die ´Erleuchtung´ kam beim Blick auf die Ausstattung einer Crown PA Endstufe. Diese hatte ein eingebautes DSP, also unter anderem auch die Aktivweiche mit an Bord. Dazu kann sie mit DauerLeistungswerten an 2 Ohm (je 1000 Watt pro Kanal) aufwarten, die für meine leistungshungrigen Biester mit ihrem Wirkungsgrad von um die 80dB gepaart mit niedrigen Impedanzen wie gemacht schienen..... Also her mit dem Teil hab ich mir gedacht !:wink-new:

Nachdem die Crown XTI 2002 da war musste ich aber feststellen das die Einstellung des DSP mit den drei Fronttasten schonmal ganz übel ist. Also flugs probiert per Netzwerkkabel die Crown an meinen PC anzudocken. Der fand das Teil aber einfach mal nicht...... Ok, kurze Recherche nach weiteren Möglichkeiten liess mich auf eine ´Allzweckwaffe´ stossen, die in etlichen Heimkinos und Musikzimmern ihren Dienst tut, nämlich den ULTRADRIVE von BEHRINGER.
Mir war klar das ich dieses recht günstige und leicht rauschende Teil nur für den Bass brauchte also kein Problem..... Auf der Habenseite stehen aber umfangreiche Funktionen wie etwa Aktivweiche, EQ, stufenlose Phaseneinstellung usw. usw...

Und so kam es das die potente Crown Endstufe jetzt genau das machen kann was sie super beherrscht, nämlich dem Bassbändchen gehörig Strom zu liefern. :witless: Die Kombi aus der Ultradrive und der Crown XTI 2002 haut jetzt dermassen heftige aber absolut kontrollierte Bässe raus das der bisher eingeschleifte Acoustic Research Sub absolut überflüssig ist...... Selbst im Filmtonbetrieb, der mir durch den Cambridge CXU Multiplayer einfach gemacht wird kommt da mächtiger Schub von unten raus..:welcoming:
Achso ja... mittlerweile tut auch wieder ein Beamer nebst Leinwand seinen Dienst. Surroundmässig sind JBL Control Ones als Rearspeaker für Filme im Einsatz.


Zum Schluss mal ein Pic des aktuellen Elektronikracks, leider leicht unscharf, und ja... saugen und staubwischen sollt ich auch mal wieder: :ambivalence:


(http://abload.de/image.php?img=dsc_4865dlque.jpg)https://abload.de/img/dsc_4865dlque.jpg (http://abload.de/image.php?img=dsc_4865dlque.jpg)


Viele Grüße,

Stefan

Alt Opel
18.12.2016, 12:16
:victorious:
Hi Stefan

Also das freut mich wirklich, daß du diesen Schritt gemacht hast.
Den Bass digital aktiv zu betreiben und zu entzerren, ist mMn schlicht eine Notwendigkeit.
Das glaubt einem nur kaum keiner, der es nicht bei sich selbst erlebt hat.

Hast du die Möglichkeit das mal nachzumessen? Wenn du das Ganze noch bis ins kleinste Detail anpasst, tut sich noch mal sehr viel.

l.G.
Detlef

Stefan
18.12.2016, 12:56
Hi Detlef ! :victorious:

im Moment bin ich dabei mir ein Messsystem aufzubauen um mal den Frequenzgang im Bass zu messen und gegebenenfalls auch zu korrigieren. Der Ultradrive bietet mir dazu schonmal für den Bassbereich zwei frei verschiebbare parametrische EQs an.... Nur, sehr dringenden Handlungsbedarf hab ich da nicht unbedingt, denn sowas wie dominierende Raummoden oder gar Dröhnfrequenzen gibt es dank der grossflächigen Schallerzeugung der grossen Apogee praktisch nicht !

Aber ich finds dennoch total spannend mal was zum wirklichen Frequenzgang im Raum zu erfahren. Macht total Laune. Toll ist auch die Möglichkeit mit der Ultradrive die Phasenlage stufenlos zu verschieben.... Dazu gibts nen ´Dynamikregler´ und diverse andere Features. Wie gut das ich schonmal vor Jahren in die Veranstaltungstechnik reingeschnüffelt hab (Semester an der Schule für Tontechnik in Wuppertal)

.:) Im Moment geniesse ich aber einfach noch lieber Musik und Filme .........:D

Die Weihnachtstage geben auch noch reichlich Gelegenheit für weitere Optimierungen. Jedenfalls passt jetzt schonmal der zur Verfügung stehende Hubraum :victorious:


Viele Grüße,

Stefan

Plüschus
18.12.2016, 13:00
Hallo Stefan ,

find ich auch gut , daß du dich mit dem DSP auseinandergesetzt hast ! Irgendwann fragt man sich , warum man das nicht schon viel früher gemacht hat . Die Vorteile sind gegenüber teuren Basteleien mit passiven Bauteilen einfach gravierend !
Vor allem hast Du die Möglichkeit alle Einstellungen reversibel zu gestalten und dich auch so an die beste Möglichkeit heranzutasten !

Gruß Thomas

Stefan
18.12.2016, 13:25
Hallo Thomas,

da muss ich was klarstellen glaub ich: Die Ansteuerung der Mittelhochtonbändchen läuft weiter passiv über die von mir modifizierte originale Apogee Weiche. Eine Aktivierung auch dieser Bereiche wäre sehr kostspielig und nur mit ´exotischen´ Amps möglich wenn wirklich konsequent gemacht.

Dazu käme noch eine wirklich klanglich möglichst ´unsichtbare´ also klanglich transparente Aktivweiche dazu.... Die Behringer ist dazu ungeeignet weil sie oberhalb des Bassbereichs dann doch ganz ordentlich das Originalsignal ´umformt´, also verzerrt. Im Bass sind ihre Verzerrungen für mich aber gut tolerierbar und praktisch nicht als solche identifizierbar.... Ein Rattenschwanz der mächtig ins Geld geht und nicht unbedingt auf Anhieb besser ist als eine Passivansteuerung des Mittel/Hochtonbereichs, an dem ich übrigens nicht das geringste klanglich auszusetzen habe, ganz im Gegenteil !

Wichtig war aber den Bassübertrager endlich loszuwerden. Damit ist dann übrigens auch die damals von Apogee geplante Ansteuerung richtig umgesetzt, also aktiv ohne Übertrager im Bass und im Mittel/Hochton eine weitere Endstufe die über die Transformer Box mit der Fullrange Kontakt aufnimmt.

Demnach besteht weiterhin die Notwendigkeit das Mitteltonbändchen nach unten zu begrenzen weil diese Bauteile nicht in die Transformer Box integriert sind. Die restlichen Trennungen zum Hochtonbändchen sind dann in die Übertrager Box implementiert.........
Ich werd später mal aktuelle Fotos meiner Weiche einstellen die immer noch ´in Arbeit´ ist, aber mittlerweile nur noch Feinstabstimmungen braucht um letzte kleine Taumelbewegungen des Mitteltonbändchens bei bestimmten Impulsfolgen zu eliminieren. Das ist echt tricky weil es nicht unbedingt die ganz tiefen Bässe sind die manchmal das Mitteltonbändchen noch leicht ins Taumeln bringen. Da muss ich mit der Trennfrequenz noch etwas mehr hoch.........

Aber alles kein Ding :listening_headphone


Viele Grüße,:)

Stefan

Alt Opel
18.12.2016, 13:27
Hi Detlef ! :victorious:
im Moment bin ich dabei mir ein Messsystem aufzubauen um mal den Frequenzgang im Bass zu messen und gegebenenfalls auch zu korrigieren. Der Ultradrive bietet mir dazu schonmal für den Bassbereich zwei frei verschiebbare parametrische EQs an.... Nur, sehr dringenden Handlungsbedarf hab ich da nicht unbedingt, denn sowas wie dominierende Raummoden oder gar Dröhnfrequenzen gibt es dank der grossflächigen Schallerzeugung der grossen Apogee praktisch nicht !

Hi,
an Raummoden dachte ich dabei nicht, du dürftest in deinem Raum, mit den Schrägen, und den Dipolen auch kaum welche haben, das stimmt.
Nur, der Übergang zum Mitteltöner, da wird es mit Messungen einfacher und genauer, was Phase, Steilheit und Summenpegel angeht. Und da ist es auch noch mal wichtig, daß es da wirklich stimmt. In dem Bereich ist das Gehör wirklich sensibel und da spielt der größte Teil der Musik.

Aber du bist ja auf dem besten Weg.
Klasse!
l.G.

Stefan
18.12.2016, 13:43
Ich bin entsetzt... :distrust: Da wird mir doch wirklich zugetraut mit der 350 Euro ´teuren´, in höheren Bereichen hörbar verzerrenden und rauschenden Behringer auch den Mittel/Hochton zu bearbeiten.... neenee, never ! Dann könnt ich direkt die LS gegen ein Pärchen von Bose o.ä. tauschen..:D

Also dann nochmal von Anfang dargestellt: Signalfluss sieht wie folgt aus: Cambridge CXU digital zum Audio GD Wandler; regelt LS Pegel über sehr gute Regelung; hat 3 Ausgänge;(Krell ähnlicher 4 poliger Stromausgang zurzeit nicht benutzt) XLR zu jeweils 1 Hypex NC400 für Mittel/Hochton; Cinch Ausgang zur Behringer Ultradrive; diese tennt aktiv den Bass ab und schickt zur Crown XTi 2002 ---> Bassbändchen Apogee.


Viele Grüße,:cool:

Stefan

Nick Dollard
18.12.2016, 13:57
B O O O S E

hört sich doch an als hätten die die Tütelchen vergessen-
gehte doch gar nicht.

Neid an:
Ich wollte ich hätte so ein Zimmer ................

Mart
18.12.2016, 14:33
Eine aktive Ansteuerung bringt im Bass erfahrungsgemäß mehr
als in anderen Frequenzbereichen. Eher vorsichtig wäre ich mit
Aussagen, keine Raummoden zu haben, ohne den Raum mal am
Hörplatz durchgemessen zu haben. Sowas kostet ja kaum mehr
etwas.

Gruß Mart

Alt Opel
18.12.2016, 15:01
Hi,
Moden entstehen nur zwischen parallelen Wänden, also nur zwischen den Dreiecken an den Enden des Raumes, aber die sind bei Stefan links und rechts, da wo die LS stehen. Da dürfte sich nicht viel anregen lassen.
Ich hatte auch mal eine Dachwohnung, das Wohnzimmer war 11m lang, 5,5 m breit und die Schrägen und der "Streifen" decke (ur)Altbau waren sehr weich. Die Wandverkleidung war durch Bergschäden an vielen Stellen lose, so kam auch noch dazu, daß die mitschwingen konnte, aber die "losen" Flächen waren alle unterschiedlich groß. Zu cool, ganz viele unterschiedlich große Plattenabsorber gleich mitgemietet, damals brauchte ich den ganzen digitalen Kram nicht, das lief so (gemessen) schon absolut perfekt. Jetzt im "Betonkeller" war das passiv, eigentlich garnicht machbar.

Und klar, messen bedeutet wissen.
l.G.
Detlef

Stefan
18.12.2016, 15:57
Hi Detlef,

Messen ist ein gutes Stichwort..... ich hab mittlerweile ein Messmikro das sogar über Android am Handy super funktioniert. Softwaremässig kenne ich die Open Source Software ´RoomEq´http://www.roomeqwizard.com , die ich aber nicht ganz einfach zu handhaben finde... weiter gibts wohl noch ´Cara´.

An Messignalen hab ich auch so einige auf CD. Unter anderem fliegt auch der ´HiFish´ nebst Software CD noch hier rum.

Am RTA Meter gibts mindestens 3 verschiedene Voreinstellungen. Da wäre einmal ´Flat´, aber auch ´A gewichtet´ und auch ´C gewichtet´. Flat hört sich für mich am sinnvollsten für den Heimgebrauch an, oder ? A oder C gewichtet ist eher für PA Anwendungen denk ich.

Welche Tips gibts noch zum Messen ?


Viele Grüße,

Stefan

Eusebius
18.12.2016, 17:00
Hallo Detlef!

Moden entstehen nicht nur zwischen parallelen Wänden.
JEDER geschlossene Raum hat irgendwelche Resonanzfrequnezen (Moden) - völlig unabhängig von seinem Grundriss und seiner dreidimensionalen Gestalt.

Bei quaderförmigen Räumen lassen sich diese Moden nur eindeutig berechnen.

Bei nicht quaderförmigen Räumen wird das alles viel komplizierter und kaum vorhersagbar.
Da hilft wirklich nur messen.

Gruß!
Rainer

Thelemonk
18.12.2016, 17:10
Hallo Stefan,

eine Einführung in die Software REW gibt es hier: http://recording.de/Community/Forum/Recording_und_Studiotechnik/Raumakustik_und_Dämmung/147164/Post_1504318.html

Viele Grüße
Thelemonk

Stefan
18.12.2016, 17:15
Hallo Rainer,

physikalisch bedingt hat jeder Raum Frequenzen die sich ´aufschaukeln´. Nur inwieweit diese ausgeprägt sind hängt halt auch von den Dimensionen, parallelen Wänden etc. ab. Ein runder Raum oder einer komplett ohne parallele Wände (oft in guten Tonstudios !)wäre theoretisch das Ideal, einer mit vier gleich langen und hohen Wänden der ´worst case´...
Um diese Resonanzen abzuschwächen kommen bei mir auch schon lange Eckabsorber zum Einsatz. Ich könnte wirklich nicht sagen in welchem Frequenzbereich sich noch Moden tummeln die es lohnen würde zu bekämpfen weil ich rein gehörmässig keine ´Dröhnfrequenz´ ausmachen kann.....

Das hängt aber wie geschrieben auch stark mit der mehrere Quadratmeter grossen Bassfläche zusammen die vorhandene Moden eben viel weniger anregt als zwei relativ punktförmige Bassschallquellen.

Insofern wären Messungen mal sehr interessant.



@Thelemonk, Vielen Dank für den link !


Viele Grüße,

Stefan

Stefan
18.12.2016, 17:25
In Ermangelung einer Phantomeinspeisemöglichkeit für etwa das Behringer 8000er Messmikro hab ich übrigens folgendes gewählt welches sehr brauchbar für die Aufgabe erscheint und eben keine Phantomspannung braucht bzw. diese direkt über den Anschluss zieht:

https://www.amazon.de/gp/product/B00ADR2B84/ref=oh_aui_detailpage_o01_s00?ie=UTF8&psc=1


Viele Grüße,

Stefan

Rook
18.12.2016, 17:44
Hallo Stefan,

toll! Du bist auf dem richtigen Weg. Ich hatte ja immer Bedenken das Du die FR nicht aktiv zwischen Bass und MT/HT trennst.
Dafür war sie ja auch immer vorgesehen bzw. konstruiert.
Du kannst doch ohne Probleme mit dem Behringer eine 6db Aktivweiche bei 320HZ machen oder?
Gruß aus Frankfurt,

Rüdiger

Plüschus
18.12.2016, 17:44
Hier

findest du einen Raummodenrechner

http://trikustik.at/raummoden-rechner/

Gruß Thomas

Thelemonk
18.12.2016, 17:46
http://www.aktives-hoeren.de/downloads/Klaus_Rampelmann_Nicht-rechteckige_Raeume.pdf

Eine Legende die nicht totzukriegen ist.....(keine Moden bei nicht parallelen Wänden)

Sengspiel biete sehr viele und gute Informationen: http://www.sengpielaudio.com/RaumModen.htm

Die im Tonstudio anzutreffenden, nicht parallelen Wände dienen i.d. R. dazu Reflexionen gezielt um den Hörplatz herumzuführen.

Viele Grüße
Thelemonk

Stefan
18.12.2016, 18:11
Hallo Rüdiger !

Natürlich kann ich mit der Behringer sowohl den Bass mit 6db bis 48db ! bei variabler Frequenz, dazu mit drei verschiedenen Filtercharakteristiken bei (du sagst 320 Herz, im Netz schwirren Infos rum das die FullRange bei 420 oder 440 Herz ihre erste Trennfrequenz hat.. ich probiere da im Moment noch etwas rum, auch mal etwas höher oder tiefer, ist ein Dreh am Rad des Ultradrive)

noch oben abtrennen, als auch theoretisch natürlich den Bandpass für das Mittenbändchen bauen. Nur, was bringt mir der Bandpass wenn ich nur den Bassamp am Behringer hängen hab ? Möglich wäre mit der Behringer durch die 3 Ausgänge pro Kanal ne vollaktive Lösung zu bauen, aber dazu ist sie nicht hochwertig genug. Für den Bass ist sie gut, für darüber will ich sie nicht einschleifen weil das nicht meinen Ansprüchen gerecht wird, ganz abgesehen von den weiteren Investitionen in zwei weitere Amps die es für Vollaktiv bräuchte. Das alles müsste dann im empfindlichen Mittel/Hochtonbereich auch noch gut miteinander harmonieren.....

Nein, wie geschrieben Mitten und Höhen laufen absolut super. Kein Bedarf für ne (eh fragwürdige) Verbesserung......


Viele Grüße,

Stefan

Stefan
18.12.2016, 18:27
http://www.aktives-hoeren.de/downloads/Klaus_Rampelmann_Nicht-rechteckige_Raeume.pdf

Eine Legende die nicht totzukriegen ist.....(keine Moden bei nicht parallelen Wänden)

Sengspiel biete sehr viele und gute Informationen: http://www.sengpielaudio.com/RaumModen.htm

Die im Tonstudio anzutreffenden, nicht parallelen Wände dienen i.d. R. dazu Reflexionen gezielt um den Hörplatz herumzuführen.

Viele Grüße
Thelemonk


Informative Links, aber auch sehr ´wissenschaftlich´. Ich hatte ja auch nicht geschrieben das es bei nicht parallelen Wänden keine Moden gibt, nur das sie eben weniger ausgeprägt oder weniger störend empfunden werden.

Insgesamt sicher ein sehr komplexes Thema was ich erstmal nicht unbedingt weiter theoretisch abhandeln möchte. Natürlich könnte man sehr störende recht eng begrenzte Moden auch gut mit Helmholtzresonatoren bekämpfen, das hiesse in meinem Fall aber irgendwie schon ´mit Kanonen auf Katzen schiessen´....

Aber lasst mal schauen was erste Messungen im Bassbereich so zeigen. Ich werde weiter berichten !


Viele Grüße,

Stefan

Rook
18.12.2016, 18:47
Hallo Stefan,

Du hast ja schon eine Ultra-hochwertige Passivweiche für MT/HT.
Die sollst Du natürlich behalten und auch als solche betreiben.
Nur davor auftrennen.
Also: Behringer trennt Bass vom MT/HT auf (Du hast Recht 400 HZ, 6db wichtig!!- steiler ist nicht besser)
- Bass läuft OHNE Passive Bauteile dann direkt.
- MT/HT wird über die passive Weiche dann angesteuert.
Das ist der eigentliche "Königsweg".
Apogee nannte es auch den "Low impedance Direct Drive"
Ich habe auch mit kompletter Vollaktivierung und DSP-Gedöns rumgemacht,- am Ende bin ich dann doch wieder zurück.

Gruß,
Rüdiger

Stefan
18.12.2016, 19:26
Hallo Rüdiger,

genau so sehe ich das auch !

Die einzige kleine Baustelle ist nur noch die gelegentlich bei sehr hohen Pegeln und ´fiesem´ Material vorkommenden leichten
Taumelbewegungen des Mittenbändchens möglichst zu eliminieren. Hast du diesen Effekt auch oder mal gehabt ?

Sie sind nicht so stark das sie irgendwie schädlich fürs Bändchen sein könnten aber doch ´unschön´.....



Viele Grüße,

Stefan

Rook
18.12.2016, 19:38
Hallo Stefan,
die habe ich auch, aber nur bei über-brutalen Lautstärken.
Eigentlich sehr schwach.
Da sind die Auslenkungen bei einer DIVA oder Caliper ganz anderer Natur...
Gruß,

Alt Opel
18.12.2016, 21:01
Eine Legende die nicht totzukriegen ist.....(keine Moden bei nicht parallelen Wänden)


Hi,
war wohl schlecht von mir ausgedrückt, in einem Raum, der einem Dreieck oder wie bei Stefan einem Rechtwinkligem Dreieck, oben abgeflacht, geschnitten ist, lässt sich mit einem Dipol auf halber Länge des Raumes (die Schräge bis auf den Boden hinter den LS) kaum eine stehende Welle anregen. Das wird sich bei den Messungen ja zeigen.
l.G.
Detlef

Stefan
29.12.2016, 16:32
Hallo,

hätte jetzt erste Messungen am Start..... Wobei ich immer noch ein wenig mit der Software kämpfe. Dazu hab ich aktuell in Ermangelung einer Phantomspannungsquelle ein Samson Meteor USB Mikro am Schlepptop hängen.
Dieses soll aber ziemlich linear sein. Nur die Richtcharakteristik ist nicht optimal für einen Messmikrofoneinsatz geeignet, was sich IMO am relativ grossen auf und ab im Mittelhochton zeigt wo es denk ich mal recht viele Raumeinflüsse mitauffängt.....

Deutlich wird aber schon glaube ich das der Bassbereich bis auf einen Einbruch um 60 Herz und später um 200 Herz herum einigermassen ordentlich verläuft.

Hatte ja schon geschrieben das ich gehörmässig keine Dröhnfrequenz ausmachen kann. Glaube auch das der Einbruch bei 60 Herz viel mit dem Umstand zu tun hat das der Raum relativ viele mitschwingende Flächen hat wie etwa Holzboden, Rigipsverkleidungen an zwei Wänden und eine Spalierdecke. Andereseits helfen diese Mitschwinger zusammen mit den Eckabsorbern auch das sich keine Dröhnfrequenzen aufbauen.

Generell bin ich die letzten Tage immer wieder baff erstaunt was diese Apogee Flächenbässe raushauen können. Subwoofer absolut nicht mehr notwendig und vor allem ist der Bass jetzt noch selbstverständlicher integriert und homogener zum Rest des Spektrums.

Hier kommt also ein Messungsplot. Gemessen am Hörplatz !

https://abload.de/img/spectrum48xuf5.png (http://abload.de/image.php?img=spectrum48xuf5.png)


Die beiden Einbrüche bei 60 und 200 Herz werd ich in einem ersten Schritt mal mit dem EQ in der Behringer Ultradrive angehen. Sollte ganz gut auszubügeln sein. Raumakustisch sind bereits Eckabsorber im Raum. Die Aufstellung der LS werde ich aufgrund ihres Gewichts und Grösse nicht mehr ändern wollen und auch weil dieser Platz für eine sehr gute Ortung im Stereobild optimal ist.

Andere Vorschläge ?

Insgesamt denke ich das diese Messung noch nicht wirklich genau ist. Muss da wohl noch einige Zeit mit der Software verbringen und anderes optimieren.
Auch weiss ich nicht wie ich den Verlauf der Kurve am besten ´lese´ ? Glaube aber für eine erste ´übers Knie gebrochene´ Messung ist sie noch akzeptabel.....

Viele Grüße,

Stefan

Stefan
21.01.2017, 16:12
Hallo !

nach den insgesamt sehr guten Erfahrungen die ich mit dem Ultradrive von Behringer gemacht habe dachte ich das in der Richtung sicher noch mehr geht.... Recherchen brachten mich dann auf die Spur eines Gerätes das ich im Grunde schon immer gebraucht hätte.
Aber imgrunde macht ja jeder ´Audiobekloppte´ :black_eyed: seinen eigenen Werdegang durch und der ist nicht immer linear.........

Ok, genug der Einleitung, in der Folge möchte ich euch auf das Sahnestückchen aufmerksam machen das bei mir aktuell die komplette Passivweiche vor den Mitteltonbändchen überflüssig gemacht hat und endlich auch das Problem des ´Tanzens´ dieser Bändchen bei grossen Lautstärken ad acta legt. Bass und Mittelton haben keine Passivbauteile mehr vorgeschaltet. Nur die Weiche vor dem Hochtonbändchen bleibt mit ihren hochwertigen Originalbauteilen bestehen. Weil ja auch der Mittel/Hochton jeweils von je einer Hypex NC400 angesteuert wird. Im Bass läuft sehr gut eine Crown XTI2002. Ich hatte schonmal Bilder vom Innenleben der Interface Box gepostet wo der tolle Aufbau dieser ersichtlich ist.

Damit läuft die Fullrange imgrunde jetzt vollaktiv.


Der/das Driverack PA2 vom in Studiokreisen gut beleumdeten Hersteller DBX ist sozusagen die eierlegende Wollmilchsau in punkto Lautsprechermanagement.....


Ein paar der Features dieses tollen Gerätes:


dbx DriveRack PA2 Überblick:

31-Band Grafik Equalizer
Parametrischer 8-Band Eingangs-EQ mit Auto EQ Funktion
Limiter, Frequenzweiche, Kompressor, Subharmonic Synthesizer
Ausgangs-Delay bis 3,4 m/10 ms
Eingangs-Delay bis 34 m/100 ms
Feedback-Unterdrücker mit 12x Notch-Filtern 1/80 Oktave
Parametrischer 8-Band Ausgangs-EQ auch für Speakertunings
Terz-Band Real Time Analyzer
Pink Noise Generator
Fernsteuerung über Mac/Windows/Android/iOS
Eingänge: 2x XLR, 1x Eingang für Messmikrofon mit Phantomspeisung
Ausgänge: 6x XLR
24 Bit DA-/AD-Wandler, >110 dB Dynamikumfang


Alles was bei Heimbetrieb nicht gebraucht wird wie etwa die Delays kann natürlich leicht komplett deaktiviert werden. Erstaunlich finde ich dazu die sehr geringen negativen Auswirkungen bei Nutzung der umfangreichen EQ Batterien. Das hat NICHTS mit den meistgehassten phasenverbiegenden passiven Equalizern zu tun ! Genial finde ich neben der freien und etwa mit meinem Ipad bequem vom Hörplatz durchführbaren freien Einstellung der Übergangsfrequenzen auch die Wahlmöglichkeit der anzuwendenden Filter (Butterworth 6-48dB oder Linkwitz - Riley 12-48dB)
Mein Favorit ist da gerade der 48dB Linkwitz - Riley.... Damit haben heftige Bassimpulse keine Chance mehr zum Mitteltonbändchen durchzudringen. Geht alles super bequem mit der App, die es zudem für praktisch jedes Betriebssystem gibt, u.a. auch für Android ! Sooo macht das Spass.

Ich bin gerade gespannt wie Bolle was sich noch tut nachdem hoffentlich heute noch das Behringer ECM8000 Messmikro ankommt und ich dann per ´AutoEQ´ den Frequenzgang im Raum liniearisieren kann.

Übrigens hatte ich vor dem Kauf etwas Bedenken ob sich die zusätzliche A/D + D/A Wandlung die es für diese Funtionen braucht klanglich bemerkbar macht..... Da kann ich aber ebenso Entwarnung geben. Das Teil scheint kaum einen akustischen Fingerabdruck zu hinterlassen. Es klingt hinterher mindestens noch genauso transparent und räumlich wie ich das so liebe ! Auch dynamisch habe ich nichts zu meckern. Intern arbeitet das Gerät mit 32 Bit Auflösung.

Gestern musste gleich mal ein Stück von einer Live CD von Henrick Freischlader in den Player und zwar genau das Stück ´Drum Solo by Dirk Sengotta´ um mal ein wenig den ´Slam´ :D und die dynamischen Fähigkeiten zu testen. Da fiel mir doch ein wenig die Kinnlade runter... HAMMER GEIL !

Hier noch ein link mit weiteren Infos und Videos:

http://dbxpro.com/en/products/driverack-pa2


Insgesamt kann ich nur eine MEGA Empfehlung ! für das Driverack PA2 ausprechen.:eagerness:


Soo, du DHL Mensch... KLINGEL ENDLICH ! :love-struck::witless:


Viele Grüße,

Stefan

Mart
22.01.2017, 10:26
Hallo Stefan,
dankefür den schönen Bericht.
Auch ich hab festgestellt, dass eine raumkorrektur mit A-D-A Wandlung so
gut wie keine negativen Auswirkungen auf den Klang hat. Vorsichtig wäre
ich mit Funktionen wie 'Auto-EQ'. Es gibt Programme, die linearisieren ex-
trem, ohne dass es dann besser klänge. Ein gezieltes Eingreifen bei 100 Hz
würde ich an deiner Stelle probieren, und ein vorsichtiges bei 300-700 Hz.
Meist gilt hier: Weniger ist Mehr.

Gruß Mart

Stefan
22.01.2017, 11:34
Hallo Mart,


das was du schreibst musste ich gestern leider genauso feststellen... Nach dem AutoEQing war der EQ an Stellen gesetzt die ich vorher mit keiner Messung als Abweichungen auf dem Schirm hatte. Und so klang es dann auch.:ambivalence:
Aber zum Glück bietet das Driverack diverse komfortable Möglichkeiten den Frequenzgang anzupassen.

Und so hab ich das Gerät einfach Pink Noise generieren lassen, den integrierten RTA gestartet und am IPad den graphischen 31-Band EQ per Hand an die Ideallinie angepasst. Das ist auf dem grossen Touchscreen schon fast wie ein Bild zu malen und geht super komfortabel ´on the fly´.... Danach passte es.........

Heute morgen ging die Optimierung weiter indem ich mir die Phaseneinstellung in der Aktivweiche vorgenommen hab...... Ich wusste das ein Invertieren der Phase oft einen deutlichen Unterschied macht und so war es dann auch. Nochmal besserer Fokus und Dreidimensionalität. Wahrscheinlich dreht das 48dB Linkwitz-Riley Filter doch ein wenig an der Phase was ja überhaupt nicht verwunderlich ist. Ein ähnliches Ergebnis mit einer Phasendrehung wird hier beschrieben:

http://www.hifi-advice.com/blog/specials/apogee-acoustics-diva/

Gestern hab ich den zweiten Teil von ´Fluch der Karibik´ über Beamer erleben dürfen und das war schon genial endlich bei heftigsten Tiefbassgewittern keinerlei Auslenkungen der Mitteltonbändchen mehr zu haben. :highly_amused:


Passiv wäre so ein Ergebnis nie zu erreichen gewesen. Insofern hat sich die Investition in das DBX Driverack voll gelohnt. Geniales Ding !


Viele Grüße,
Stefan

Plüschus
22.01.2017, 12:07
Moin Stefan und Mart,

daß die doppelte DA Wandlung kaum bzw gar nicht zu hören ist , kann ich nur bestätigen !


Hallo Stefan,
dankefür den schönen Bericht.
Auch ich hab festgestellt, dass eine raumkorrektur mit A-D-A Wandlung so
gut wie keine negativen Auswirkungen auf den Klang hat. Vorsichtig wäre
ich mit Funktionen wie 'Auto-EQ'. Es gibt Programme, die linearisieren ex-
trem, ohne dass es dann besser klänge. Ein gezieltes Eingreifen bei 100 Hz
würde ich an deiner Stelle probieren, und ein vorsichtiges bei 300-700 Hz.
Meist gilt hier: Weniger ist Mehr.

Gruß Mart

Ich benutz das DSP6 von Reckhorn (http://www.hoerspass.net/forum/showthread.php?2926-Messen-quot-for-beginners-quot) , was die gleichen Funktionen bietet wie das DBX allerdings ohne dessen Meßmöglichkeiten . Zum Messen verwende ich SW von Holm Impulse und als Interface fürs Laptop ein Tascam US 144MkII mit Behringer ECM8000 Meßmikro.
Das Auto EQing bezieht sich immer auf die aktuelle Postion des Meßmikros und ist daher oft nicht sinnvoll !
Bei Stefans Dipolstrahler kommt erschwerend hinzu , daß der rückwärtige Schallanteil höher ist als bei "KistenLS" , was das Ergebnis der FG Messungen deutlich verändert . Ich würde an möglichst vielen möglichen Hörpositionen messen und dann per Hand versuchen einen Mittelwert einzustellen immer unter der Prämisse , daß einem der Klang auch gefallen muß !

Viel Erfolg !

Gruß Thomas

Stefan
22.01.2017, 12:54
Hallo Thomas !

Sehr interessanter thread, danke ! Im Rückblick hätte ich das Thema des aktiven Lautsprechermanagements viel früher angehen sollen.... gerade bei den speziellen Ansprüchen die meine beiden 'Diven' haben :pirate:

Bin mir grade nicht sicher... hattest du das ECM8000 doch noch kalibrieren lassen und gab es deutliche Unterschiede zu vorher ? Was ich mich auch frage ist wie stellt man fest ob man ein Behringer mit hoher Serienstreung erwischt hat oder es eins mit fast linearem Frequenzgang was dieses Mikro eigentlich auszeichnen soll ?

Mit einem anderen Messmikro das Behringer nachmessen ? :distrust:

Viele Grüße,
Stefan

Plüschus
22.01.2017, 13:08
Hallo Stefan,

ja ich hab das Mikro kalibrieren lassen. Ich hatte Glück , denn die Abweichungen sind bei meinem Exemplar nur sehr gering und nur an den "Enden" des Meßbereiches . (ca - 1,5dB bei 20 Hz und - 1 dB bei 20 kHz) .
HolmImpulse hat die Kalibrierdatei ( einfache Wertetabelle als Textdatei) leider nicht direkt übernommen . Also einfach das Meßergebnis "per Kopfrechnen" korrigieren :biggrin-new:
Lass es kalibrieren und berücksichtige die Abweichungen bei deinen Messungen einfach . Das ECM 8000 ist allgemein anerkannt und gut beleumundet ! Hervorragendes Preisleistungsverhältnis !

Gruß Thomas

Mart
23.01.2017, 12:36
Im Rückblick hätte ich das Thema des aktiven Lautsprechermanagements viel früher angehen sollen....

ja, aber du bist der Zeit immer noch voraus:
Es wird von luxuriös bepreisten Spulen und
Kondensatoren nach wie vor das audiophile
Nirvana erwartet und versprochen ...

Vorsichtig bei dem 'digitalen Management'
wäre ich mit dem Auffüllen von Senken im
Bassbereich: sie sind raumbedingt und im
Gegensatz zu Überhöhungen kaum hörbar.
Das Füllen ist wie Schütten von Wasser in
ein Fass ohne Boden: die Membran macht
deutlich Hub, aber davon kommt trotzdem
am Hörplatz nichts an.

Gruß Mart

Bruce
23.01.2017, 12:48
HolmImpulse hat die Kalibrierdatei ( einfache Wertetabelle als Textdatei) leider nicht direkt übernommen.

Sollte aber kein Problem sein, bei mir funktioniert das. Vielleicht musst Du das Format der Tabelle anpassen.

Alt Opel
23.01.2017, 15:05
Übrigens hatte ich vor dem Kauf etwas Bedenken ob sich die zusätzliche A/D + D/A Wandlung die es für diese Funtionen braucht klanglich bemerkbar macht..... Da kann ich aber ebenso Entwarnung geben.
Viele Grüße,

Stefan

:triumphant:
Gute Wandler hört man eben nicht, die möglichen Probleme liegen immer außerhalb, also analoge Ein- und Ausgänge. (Quellen/Lastenverhältnisse)
Damit bist du "über den Berg" und hast jetzt mal ganz andere Möglichkeiten.

Da du doch nur digital hörst, könntest du dir irgendwann den CDP auch noch sparen. Rechner? :victorious:
FIR-Filter wären dann die Krönung, mit denen kann man noch viel tiefer eingreifen.

Ich gehe mit den Soundkartenausgängen, fast direkt, nur über einen Pegelsteller, in die Endstufen. (eine 8 Kanalvorstufe ist geplant)
Höre ich FLACs ist es nur eine D/A Wandlung.
Nur bei LP, logisch, muß ich erst mal digitalisieren, das könnte ich auch mit höherer Datenrate, lohnt sich aber nicht wirklich.
Ich habe mal einen Versuch gestartet und die soundkarte mal, bei sonst komplett analogem setup, in die Tapeschleife gehängt und zwar A/D- D/A- A/D- D/A erst dann und das nicht einmal wirklich "blindtestfest", schien ein wenig an Auflösung verloren zu gehen.

l.G.
Es freut mich, daß du diesen, digitalen Aktiv-Weg für dich entdeckt hast.
Detlef

Stefan
23.01.2017, 19:15
Hi Detlef !:victorious:


Erstmal danke für den guten Zuspruch. :wink-new: Diese PC Geschichte ist für mich im Moment noch ferne Zukunftsmusik, ausschließen will ich das aber nicht.... Das jetzige Setup wird erstmal ausgereizt. Hatte ja auch vor kurzem erst in den Cambridge CXU Multidiscplayer für sämtliche Silberscheiben und einen Beamer investiert um die Anlage flexibel auch als Heimkinozentrale einzusetzen. Und das läuft dermassen gut das ich zurzeit fast mehr Filme als reine Musik laufen hab............. Brauche demnächst erstmal ein BluRay Regal !

Lass uns aber mal im Frühling ein Wiedersehen einplanen... ich bin heftig interessiert zu sehen wie es inzwischen bei dir tönt und ausschaut !:witless:


Viele Grüße,
Stefan

Alt Opel
25.01.2017, 14:01
Hi Stefan, gerne doch!
Aber, bei mir ist es im Moment nicht so spannend, Mein Rechner ist defekt und es läuft im Moment so, wie du es schon kennst, analog teilaktiv, nur ohne die 211er Röhrenendstufen und mit neuen Mitteltontrichtern, für die ich nicht einmal die analoge Weiche angepasst habe. :wink-new:

Der Hifikram ist gerade einfach nicht wirklich wichtig.
Aber irgendwann, werde ich das noch mal ganz fertig bauen, den Rechner ersetze ich wohl bald, aber den vollen Ausbau mit den F5 Endstufen habe ich schon auf "unbestimmt" verschoben.
Ich habe null Leidensdruck und bastel gerade am Plattenspieler herum, der kostet schon Zeit genug.

l.G.
Detlef