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Thema: Aus einem Keller wird ein Hörraum

  1. #21
    Zitat Zitat von fst Beitrag anzeigen
    Hi,
    @Nick
    Mein Ziel war es nicht einen Partykeller zu bauen (Bar, Ambiente zum Feiern, ...) - für sowas reichen mir meine Sonos im WoZi, Esszimmer, Küche, .... Als Partyraum wäre ich wohl mit dem Raum voll am Thema vorbei - da gebe ich dir Recht. Für mich ganz persönlich ist der Hifi-Keller mein Rückzugsort wo ich ganz für mich alleine die Gedanken schweifen und mich der Musik hingeben kann. Das übrigens zu 99% alleine und im dunkeln. Ferner bin ich noch in der Abstimmung des Raumes - nicht in der Dekorationsphase.....
    Mit einer praktischen und hilfreichen Antwort zu meiner Frage bzgl. der Akustik würdest du mir deutlich mehr helfen.!
    Danke, gute Antwort.
    Ich stand auch mal vor dem Problem - was tun?
    Meine Lösung: Klasse Kopfhörer! Schirmen dich von allem ab, die Pänz können rumjaulen wie sie wollen - du hörst nix. Willste ja auch nicht.
    Und noch dazu - die angetraute ist auch glücklich!
    Weil - du bist mit ihr im gleichen Raum. Das mögen die Frauen.
    Dann mußt du dir nicht anhören: immer wenn du nach hause kommst verschwindest du in deinem scheiß keller!
    und ich auch dann noch alleine mit den pänz.
    War für mich ne super lösung. Sie kukt in aller freundschaft und ich hör meinen geliebten Jazzern zu. In der lautstärke die ich will
    was willst du mehr?
    und alle sind glücklich.

  2. #22
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    27.02.2016
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    Hessen
    Beiträge
    307
    Zitat Zitat von Nick Dollard Beitrag anzeigen
    Mir tun die Leute leid mit Stöpseln im Ohr durchs Leben gehen, oder auf dem fahrrad noch viel schlimmer.
    Drum Merket auf: geteilte Freude ist doppelte Freude.
    und auch daran wird sich auch in zukunft nichts ändern.

    Zitat Zitat von Nick Dollard Beitrag anzeigen
    Danke, gute Antwort.
    Ich stand auch mal vor dem Problem - was tun?
    Meine Lösung: Klasse Kopfhörer! Schirmen dich von allem ab, die Pänz können rumjaulen wie sie wollen - du hörst nix. Willste ja auch nicht.
    Und noch dazu - die angetraute ist auch glücklich!
    Weil - du bist mit ihr im gleichen Raum. Das mögen die Frauen.
    Dann mußt du dir nicht anhören: immer wenn du nach hause kommst verschwindest du in deinem scheiß keller!
    und ich auch dann noch alleine mit den pänz.
    War für mich ne super lösung. Sie kukt in aller freundschaft und ich hör meinen geliebten Jazzern zu. In der lautstärke die ich will
    was willst du mehr?
    und alle sind glücklich.
    ...ups...ich verstehe das nicht....
    Geteilte Freude ist doppelte Freude...und dann empfiehlst du einen Kopfhörer???.
    Nur um gemeinsam in einem Raum zu hocken???.....Das ist doch nicht dein ernst???
    Und, was hat das mit ´nem Hörraum zu tun???


    Zum Thema
    Ich höre auch im Dunkeln und auch meist alleine um voll in die Musik eintauchen zu können. (Ein Kopfhörer konnte mich da noch nie richtig überzeugen...mir fehlt da immer auch der Körperschall. Der Umweg, an meinem Hörsessel einen Körperschallgeber (Ibeam) zu "Schrauben", ist leider nur eine Notlösung gewesen.)
    Der Raum sieht (aus akustischer Sicht) super aus und wird auch schon jetzt gut klingen.
    Was kommt an die Decke bei dir dran? In meinem Raum hat dieser Bereich noch einen guten Tick Räumlichkeit mehr gebracht.

    Grüße
    Carsten

  3. #23
    Hi Detlef,


    Rigipswände als Plattenabsorber abstimmen stelle ich mir sportlich vor ;-)

    @Fabian, der Raum ist mMn schon sehr stark bedämpft. Das kann natürlich gefallen, auch ich stehe auf trockene Räume, aber die Nachhallzeit im Bass ist sehr hoch, im Verhältnis zum Rest. Du hast leider im Mittel-Hochtonbereich mit der Akustik angefangen. Besser ist es im Bass zu starten und zu schauen, wie weit man kommt. Der Mittel-Hochtonbereich kommt dann automatisch in einen akzeptablen Bereich.
    In deinem Raum würde sich ein großer Bassabsorber an der Rückwand anbieten.

    Gruß
    Holger
    Gewerblicher Teilnehmer

    www.aktivposten.net

  4. #24
    Danke für eure Antworten!

    Die Trockenbauwände direkt als Plattenabsorber abstimmen ist sicherlich eine sehr Interessante Idee, stelle ich mir jedoch auch recht anspruchsvoll vor. Gerade bei der Lochplatte ist es schon aufwändig, die Platte beliebig in der Breite zu kürzen. Andernfalls musst du zumindest immer alle 1,2 m einen Ständer haben. Wenn du dann noch die maximalen Abstände der UK einhalten willst, wird der Spielraum ziemlich eng.

    @Nick
    Kopfhörer habe ich mal versucht, allerdings konnten die mich nie wirklich überzeugen. Dazu kommt, dass ich nach wie vor das Problem hätte, dass ich zum für mich entspannten und genussvollen Hören im dunkeln sitze. Das würde mit dem zeitgleichen Fernsehen oder Lesen meiner Frau nicht wirklich harmonieren. Für mich bleibt der dedizierte Hörraum also die richtige Wahl.

    @Carsten
    An die Decke kommt planmäßig nichts mehr. Ich habe ja die gesamte Decke im Raum um 15 cm mit Lochgipsplatten abgehängt.

    @Holger
    Trockene Räume gefallen mir persönlich auch sehr gut und das war bei mir auch das Ziel. Für die tiefen Frequenzen habe ich ja von vornherein die 4 Eckabsorber geplant. Ich wollte diese ohnehin nachträglich einbauen (u. a. um die bei einer ggf. andere Nutzung des Raumes einfach demontieren zu können). Ich wollte zuerst versuchen, wie sich die Messung mit meinen vorhandenem Dämmmaterial darstellt. Das ist der gemostete Frequenzband. Dieser ist, wie ich befürchtet habe, nicht ausreichend. Für die Absorption der tiefen Frequenzen habe ich grundsätzlich die beiden kurzen Wände frei (außer Tür und Fenster). Als nächstes möchte ich also das Basotec in den Ecken gegen Steinwollabsorber mit größerer Bautiefe tauschen. In der Breite bin ich auch durchaus variabel. Somit hatte ich gedacht, dass Problem nachträglich noch in den Griff zu bekommen.

    Kann mir jemand bei der Dimensionierung der Eckabsorber helfen? Wie beurteile ich, zumindest näherungsweise, die Bautiefe? Ist mein Halbwissen richtig: Wellenlänge 80Hz ca. 430cm, Dämmstoffdicke 1/4 der Wellenlänge =107,5cm. Da dieSchallwelle durch den Absorber geht, an der massiven Wand reflektiert und direkt wieder durch die Dämmung geht (also 2 mal durch die Dämmung) reichen 107,5cm also ca. 60cm tiefer Absorber aus Steinwolle. Ist der Ansatz als grobe Näherung zu gebrauchen oder total daneben?
    Grüße
    Fabian

  5. #25
    Sorry, aber ist nicht zu gebrauchen
    Hier wird dir geholfen: http://www.acousticmodelling.com/porous.php
    Kalkuliere mal einen Absorber mit 600 mm und 6000 Pa.s/m2, das entspricht leichter Steinwolle. Dann siehst du was passiert. Und bedenke, das du rund 50 m2 Mittel- Hochtonabsorption eingebracht hast. Also min 10 - 15 m2 Bassabsorber wären sinnvoll!
    Gewerblicher Teilnehmer

    www.aktivposten.net

  6. #26
    Servus miteinander.

    Auch wenn sich seit meinem letzten Beitrag leider baulich nur im Garten aber nichts im Hifikeller getan hat möchte ich ein kleines Update geben.

    Neben 3 Furmännern habe ich mir ein Päarchen 901K sichern können (sorry Claus, habe sie über einen Bekannten günstig bekommen) und damit wahrscheinlich meine LS-Suche beendet. Von den Geithains bin ich (erwartungsgemäß) begeistert. In Summe habe ich bei mir noch nie so gut gehört. Das liegt aber sicherlich auch an der Raumakustik. Derzeit plane ich meine nächsten Schritte für die sicherlich kommende schlechtere Jahreszeit. Vielleicht hat der ein oder andere vor ähnlichen Fragen gestanden und kann mir seine Erfahrungen mitteilen oder kann mit technischen Erklärungen dienen (aber bitte möglichst laienhaft erklären).

    1.) Stromversorgung
    Ich habe zwei Möglichkeiten. Zum einen habe ich öfter gelesen/gehört, dass man möglichst von einer zentralen Steckdose sternförmig verteilt. Diese Steckdose würde von einer separaten Zuleitung an einer separaten Sicherung sowie separaten FI gespeist. Je nach Aufstellung meines Racks (siehe Punkt 2) wären die Sternförmigen Zuleitungen nicht gleich lang.
    Da ich insgesamt 4 separate Leitungen vom Sicherungskasten in den Hifiraum gezogen habe, könnte ich aber auch jede Komponente (2x LS, PI Connect, MacBook) an eine eigene Steckdose mit eigener Zuleitung und jeweils eigener Sicherung klemmen.
    Was würdet Ihr aus welchem Grund favorisieren. Jeder LS und die PI haben auch einen eigenen Furman.

    2.) Rackaufstellung
    Bei einer sternförmigen Stromversorgung würde sich die klassische Aufstellung des Racks mittig zwischen den LS anbieten. Bei der 2. Variante mit vier abzuleitenden könnte ich das Rack auch mit etwas Abstand zur Seitenwand im hinteren Raumdrittel aufstellen. Ich habe mal einen Artikel gelesen in welchem die Positionierung der Geräte zwischen den LS als nicht optimal angesehen wurde.

    3.) Bassabsorber bei 901K
    Bassabsorber sind in den Raumecken am wirkungsvollsten. Hier sind, wenn ich es richtig im Kopf habe, Absorber in den Raumecken hintern den LS als noch wirkungsvoller anzusehen als die gegenüberliegenden Raumecken. Ändert sich das durch die Bassniere?

    4.) CDs als Diffusor vor Bassabsorber
    Ich würde gern mein CD-Regal als Diffusor umbauen - ähnlich diesen hier. https://browneakustik.de/produkt/bro...stik-diffusor/
    Leidet die Wirkung meines geplanten TT-Absorbers aus Steinwolle, wenn ich den CD-Absorber vor den TT-Absorber stelle? Primär will ich an den Bereich unter 120 Hz ran.
    Geändert von fst (27.06.2018 um 03:29 Uhr)
    Grüße
    Fabian

  7. #27
    Erfahrener Benutzer Avatar von MFRF
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    410
    Hallo Fabian

    Da ich umzugsbedingt auch gerade alle von Dir angesprochenen Punkte abgearbeitet habe will ich mal versuchen meine Erfahrungen auf Deine
    Fragen zu übertragen.

    1) Da Du eh mehrere Fuhrmänner im Einsatz hast sollte es eigentlich Wurscht sein, dass Du ggf an verschiedenen Steckdosen anschließt.
    Zumal durch deine separate Absicherung der Leitungen eh keine externen Störungen/Einstreuungen zu erwarten wären.
    Hab das in unserer Altbauwohnung auch getrennt und mit mehreren Fuhrmännern abgesichert angeschlossen --> alles bestens.

    2) Rein physikalisch gesehen macht es durchaus Sinn das Rack nicht mittig an einer Wand aufzustellen, da hier auch immer eine abgeschwächte
    Form der Raummoden wirkt. Gerade dann wenn Du auch Schallplatten hörst oder evtl. Röhrentechnik im Signalweg hast macht eine seitliche
    Aufstellung außerhalb des Modenbereichs Sinn. Auch das habe ich bei mir so umgesetzt. Vorteil: ich muss zum Wenden der Schallplatten nur
    noch einen Schritt vom Sofa aus machen

    3) Ich weiß nicht ob Du schon mal eine Messung in Deinem Hörraum gemacht hast. Macht durchaus Sinn um ggf. gezielter gegen störende/überhöhte Bassfrequenzen
    vorzugehen (mit Plattenschwingern oder Helmholtz Resonatoren). Die anderen Bassfallen wirken in der Regel breitbandig, also z.B. von 50 bis 250 Hz mit einem
    Absorptionsmaximum irgendwo mittendrin. Kann in Deinem Fall helfen, wenn es Dir um die Bereiche unter 120 Hz geht.
    Die Ecken vorne können durchaus reichen zwecks Behandlung. Hier gilt Versuch macht kluch
    Auf jeden Fall wird die Funktion der Bassniere dadurch nicht gestört, eher unterstützt

    4) So einen Diffusor würde ich nicht vor die Basstraps stellen. Dort macht er keinen Sinn
    Zum einen geht der Wirkbereich auch bei den 1D Diffusoren nicht so weit runter (bedingt durch Bautiefe und Wirkprinzip) und zum zweiten machen die Diffusoren mehr
    Sinn an den seitlichen oder hinteren ersten Reflektionen um hier die harte Reflektion zu entschärfen.
    Es kann auch Sinn machen die Diffusoren vorne zwischen die LS zu stellen, wenn man nah mit den LS an der Frontwand steht. Durch die Diffusoren bekommt man dann auch
    hier ein sauberes Klangbild und eine tiefere Bühne. Auch hier einfach mal verschiedene Positionen ausprobieren und schauen was am besten gefällt.

    Hoffe das hilft Dir weiter
    Viele Grüße
    René
    - ... zu allem fähig, zu nix zu gebrauchen ... -

  8. #28
    Hi René,

    danke für deine Antworten.

    zu 2) ich höre „nur“ digital. Aber irgendwie ist der Gedanke bzgl. der Moden trotzdem beruhigend.
    zu 3) Messungen habe ich nur mit den Newtronics gemacht (Post 7 in diesem Thread). Die Messung mit der 901K steht noch aus. Meine Frage zielte auch nicht darauf ab, ob durch die Dämmung die Bassniere „leidet“ sondern eher ob auf Grund der Bassniere es sinnvoller/effizienter ist, die Bassabsorber in die Ecken hinter den Hörplatz zu stellen.
    zu 4) meine Idee des CD-Regal-Diffusors sieht vor, dass dieser fast die gesamte Wand hinter dem Hörplatz (Ausnah,e lediglich die Tür) sowie jeweils ca. 1m aus den hinteren Ecken in den Härraum reinragend bedeckt. Ich möchte aber die Raumecken auch mit Bassabsorbern bestücken. Deshalb die Frage, ob ich beides kombinieren kann, ohne dass der Diffusor vor dem Bassabsorber dessen Wirkungsgrad verschlechtert. Das der Diffusor nur recht schmalbandig und nicht im tieffrequenten Bereich funktioniert ist mir bewusst.

    Danke!
    Grüße
    Fabian

  9. #29
    Hi, ein altes Buch über die Grundlagen.
    Da findet man eigentlich alle Antworten.

    https://www.google.com/url?q=http://...p20VWRoCtyVLpH

  10. #30

    Eckabstand

    Hallo Fabian,
    ich habe mein Hörzimmer ebenfalls sehr ausführlich akustisch behandelt und dabei im Verhältnis 50:50 Absorbtion zu Diffusion eingesetzt, um den Raum nicht zu überdämpfen.

    Die preiswerteste Optimierung war es allerdings, die LS (922K) soweit wie möglich aus den Ecken herauszuziehen.
    War die Mitte der Hinterkante vorher ca. 80 cm von der Rückwand entfernt, sind es jetzt 135 cm.
    Das hat eine verbesserte Räumlichkeit sowie mehr Knackigkeit im Bass gebracht.
    Ich hatte mich jahrelang darauf verlassen, daß es wegen der Bassniere bei den Geithains fast egal ist, wieweit sie von der Wand stehen sollten. Dem ist aber nicht so.
    An die Tür würde ich Diffusoren anbringen und an die seitlichen Spiegelflächen, zwischen LS und Hörplatz, ebenso.

    Gruß,
    Kai

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