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Thema: Wie das Beste aus dem ADI-2 DAC rausholen?

  1. #1

    Wie das Beste aus dem ADI-2 DAC rausholen?

    1) Wie schon erwähnt, lohnt es sich, den USB-Eingang des ADI-2 DAC galvanisch zu entkoppeln.
    Der USB-Isolator von Intona ist schaltungstechnisch recht aufwändig und daher nicht billig.
    Diese Maßnahme ist aber klar zu empfehlen:

    https://intona.eu/de/products


    2) Das Netzteil des ADI-2-DAC ist zwar recht ordentlich, und die sorgfältige interne Glättung der 12-Volt-Versorgung des DAC tut ein Übriges,
    um Strom-"Schmutz" weitgehend draußen zu halten.
    Doch auch hier geht noch was!
    Die 12 Volt des RME sind eine gängige Gleichspannungsgröße, die z.B. von Auto- und Motorrad-Batterien geliefert wird.
    Bequemer geht es mit größeren Lithium-Ionen-Powerpacks, die sich leicht anschließen und laden lassen.
    Versorgt man den RME mit Strom aus einer solchen Quelle, spielt offensichtlich auch dabei die galvanische Entkoppelung ihre Trümpfe aus.
    Ich kann vor allem diesen mächtigen und dafür recht preisgünstigen Akkubrocken empfehlen:

    http://www.maxoak.net/laptop-power-bank/show/11.html

    Z.B. ist er hier bei Amazon zu haben:
    https://www.amazon.de/gp/product/B00...?ie=UTF8&psc=1

    Mit 50.000 mAh ist das Teil potent genug, den ADI-2-DAC viele Dutzend Stunden am Laufen zu halten.
    Was dabei aus den Lautsprechern kommt, ist einfach klasse!

    Gruß!
    Rainer

    PS: Ich vermute stark, dass diese Maßnahmen auch beim ADI-2 Pro zu einer weiteren Klangverbesserung führen dürften.

  2. #2
    Auf dem Bild zu sehen:

    Im Vordergrund unter den ausgehenden XLR-Anschlüssen des DAC hängt der Intona USB-Isolator.
    Links neben dem ADI-2 DAC das 50.000 mAh Powerpack. Anschluss am 12-Volt-Ausgang per 30-cm DC-Kabel, das ich mit Ferriten versehen habe. Damit das so beschwerte Kabel nicht die Stecker verkantet, hab ich es mit dem schwarzen Holzkeil abgestützt.
    Das dünne Kabel ganz links führt zum Ladegerät des Akkus, das permanent an einer schaltbaren Steckdose hängt.

    Das Ganze ruht übrigens auf meiner schon etwas älteren "schwebenden" Konstruktion bestehend aus einer Schieferplatte,
    die auf mehreren in Gardinenringen gelagerten Squashbällen frei schwingend gelagert ist.

    Gruß!
    Rainer


  3. #3
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    13.05.2014
    Ort
    Mainhatten
    Beiträge
    406
    Hallo Rainer,

    heisst das, zum Hören schaltest Du die Steckdose aus?

    Was ist das denn für ein Verbindungskabel vom Akku zum ADI?

    Kritiker der Akku Versorgung bemängeln weniger Dynamik, aber ich schätze das ist eher ein Thema bei Verstärkern. Das wird bei Dir sicher kein Problem gewesen sein, sonst hättest Du das Set nicht vorgestellt.

    Wie macht sich der Akku beim hören bemerkbar?
    Gruß

    Matthias

  4. #4
    Hallo Matthias!
    Ja, ich trenne Laden und Hören. Beim Hören ist die Steckdose ausgeschaltet.
    Mein Fokus liegt vor allem auf der galvanischen Entkopplung.
    Darum trenne ich die Verbindung des Akkus zum Netz. (Ob das nötig ist, weiß ich nicht. Mein Gefühl dabei ist aber besser.)
    Die interne Glättung der Versorgungsspannung ist beim ADI-2 DAC wohl schon extrem gut.
    Darum dürfte die von der DC-DC-Reglung des Akkus erzeugte Restwelligkeit der Ausgangsspannung kein Problem sein.

    Von "Müdigkeit" keine Spur!
    Der Klang ist unglaublich sauber und relaxt. Ich kann dieses "Tuning" nur wärmstens empfehlen!

    Das DC-Kabel zwischen DAC und Akku sollte möglichst kurz sein. Das mitgelieferte war mir viel zu lang.
    Beim Amazon habe ich dann dieses spottbillige Set gefunden:

    https://www.amazon.de/gp/product/B07...?ie=UTF8&psc=1

    Die Verarbeitung ist einwandfrei. Die Stecker sitzen gut.
    Jetzt liegen hier zwar noch sieben Exemplare rum. Der Preis war aber unschlagbar.
    (BTW: Versuch mal, solche Kabel beim örtlichen Händler zu bekommen. Keine Chance!)
    Die Ferrite habe ich drauf gemacht. Die 30 cm sind jetzt praktisch komplett umhüllt.

    Gruß!
    Rainer

    (PS: Kannst es dir gerne bei mir anhören!)

  5. #5
    Moin Rainer,
    sehr spannend dein Feintunuing mitzuverfolgen, besten Dank.
    nutzt du eigentlich den Wandler in deiner LaRosita garnicht mehr?
    Wo hälst du die Daten vor der Wandlung durch den RME vor.
    LG
    Rainer
    Treidler Sicherungsmodul mit Direktleitungen zum Hörraum - HMS Steckdosen - SolidCore 7N Netzkabel - La Rosita Alpha R - Black Cat Lupo NF - Line Magnetic 211IA - Black Cat Lectraline LS Kabel - Q Acoustics Concept 40. Und jede Menge Sylomer...

  6. #6
    Hallo Namensvetter!

    Ich nutze derzeit nur noch den ADI-2-DAC in Verbindung mit HQ-Player und Roon als minimalistische Lösung auf einem hohen Klangniveau.

    Gruß!
    Rainer

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