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Thema: Alles bleibt beim Alten...

  1. #11
    Moderator Avatar von chris feickert
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    Lieber Rainer,
    Zitat Zitat von TKH Beitrag anzeigen
    German Angst weint sich wieder aus.
    Früher war alles besser.
    Sagte schon Opa.
    Obwohl, wenn ich so in die Runde schaue, passt ja...

    Rainer
    entweder verstehe ich Deinen Beitrag nicht oder Du den meinen...

    Meine Zeilen sprechen eben nicht von German Angst sondern vom genauen Gegenteil derselben. Sollte Dir das so nicht aufgefallen sein, so sei es hiermit klargestellt. Sollte ich Deinen Sarkasmus nicht verstanden haben, so verzeihe mir...

    Liebe Grüsse, Chris
    ---------------
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    Gewerblicher Teilnehmer, hier auf rein privaten Exkursen

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  2. #12
    Administrator Avatar von Plüschus
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    Danke

    für deinen guten Beitrag . Ich hatte schon befürchtet , daß wir im Hörspass gänzlich unpolitisch werden .

    Fussball und Bundesjogi , ok kann man abhaken. Fußball halt.....

    Nein, auch unser Markenzeichen "Made in Germany" haben macht- und profitgeile Manager und Ingenieure dem schnöden Mammon auf perfide Art und Weise geopfert, eine Souveränität gerierend, die einem den Atem raubt und die Schamesröte des Fremdschämens in leuchtend rot in's Antlitz zeichnet - wir alle werden auf lange Sicht die Zeche für diese unermessliche Dummheit bezahlen.
    Technik made by VW , Daimler Benz , BMW und vielleicht auch noch anderen Herstellern , die die gesetzlichen Umweltvorschriften umgehen , kann man nicht so ohne weiteres abhaken . Letztlich können wir als Kunden diesen Machenschaften und Betrügereien nur damit begegnen , in dem wir keine Produkte dieser Konzerne mehr kaufen. Wir können nicht darauf hoffen , daß man uns von Seiten der Autoindustrie jemals die Wahrheit sagt. To big to fail kann hier nicht mehr gelten . Das Urteil gegen VW war viel zu milde . Die eine Milliarde € zahlt VW aus der "Portokasse".

    Wachet auf!" ("Erwachet!" wollte ich dann eher nicht verwenden), möchte man den Verantwortlichen zurufen, aber lieber wurstelt man weiter wie bisher, nur um der eigenen Pfründe Willen, anstatt Neuem den Weg zu bereiten und gewähren zu lassen. Die endlosen Diskussionen darum, wer es denn nun "machen solle", wenn unsere Bundes-Mutti nicht mehr Kanzlerine wäre..? Ja Herrschaft! Es ging immer noch weiter und ich muß nicht ein Viertel meines Lebens von unterem Mittelmaß regiert und ausgesessen werden - das hoffte ich doch bereits mit Helmut dem Dicken durchgehabt zu haben (seines Zeichens nachweislich ausgewiesener Spezialist im Lügen und Steuerhinterziehen). Noch nicht einmal eine eigene Meinung scheinen unsere Entscheider mehr zu haben - schlimmer kann es kaum noch kommen.
    Mir ist der unaufgeregte Politikstil von Angela Merkel wesentlich lieber ( ich bin kein CDU Wähler ! ) als die bajuwarische Kraftmeierei eines Horst Seehofers & co , wo nur und ausschließlich an regionale Interessen gedacht wird und man sich für die nächste Landtagswahl profilieren will . Und das Ganze auf Kosten der restlichen Republik und u.U. sogar Europas. Dieses Verhalten ist derartig unterirdisch für eine Partei , die ein C in ihrem Namen trägt , daß es kaum mehr zu überbieten ist. Es ist m.M. schon sehr lange an der Zeit , daß CDU und CSU ihre "Schwesternschaft" beenden .
    Man fragt sich dabei : wo bleibt die SPD ?

    Gruß Thomas
    Es kommt anders , wenn man denkt !

    Keine Angst vor Flüchtlingen !




  3. #13
    habe mit einem jungen mann der beim daimler schafft gesprochen.
    Die ganze Diesel Kriese ist marketing meint er.
    Und mit den Regierenden Koordiniert.
    Das Kurbelt das sonst brachliegende Geschäft.
    Zumindest bei VW scheint die Rechnung ja aufzugehen.

  4. #14
    Schildkröt Avatar von Willi
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    Die eine Milliarde € zahlt VW aus der "Portokasse

    Genau, beim beschissenen Kunden kommt weiter nix an.

    Aber das ist nur die Spitze des berühmten Eisberges.
    Was uns alles verschwiegen wird, möchte ich gar nicht wissen.

    Nick, versuch doch bitte mal verständliche Sätze zu formulieren.
    Abgesehen davon, hat dein Kumpel bestimmt Einblick in die Firmenpolitik.

    Das Lobbyarbeit die Politik bestimmt, ist sicher unbestreitbar.

  5. #15
    Zumindest hat der Kumpel eine Ader für Verschwörungstheorien...

  6. #16
    Zitat Zitat von Willi Beitrag anzeigen
    Die eine Milliarde € zahlt VW aus der "Portokasse

    Genau, beim beschissenen Kunden kommt weiter nix an.

    Aber das ist nur die Spitze des berühmten Eisberges.
    Was uns alles verschwiegen wird, möchte ich gar nicht wissen.

    Nick, versuch doch bitte mal verständliche Sätze zu formulieren.
    Abgesehen davon, hat dein Kumpel bestimmt Einblick in die Firmenpolitik.

    Das Lobbyarbeit die Politik bestimmt, ist sicher unbestreitbar.
    also
    1. is das nicht mein Kumpel, sondern der Junge hat mit seiner Freundin bei mir am Tisch gessen und gefrühstückt.
    Welche Funktion der beim Daimler hat habe ich nicht gefragt.
    Er hat aber detailiert über die Verknüpfungen vom Daimler mit anderen KFZ Anbietern Bescheid gewusst
    und wer womit woran bei wehm gut verdient.
    Für die Dieselkriese hatter nur ein müdes Lächeln.
    Das sollte nur den VK ankurbeln - sagte er.
    2. VW hat nach dem Skandal mehr Autos verkauft als vorher.
    3. VW hat die eine Milliarde ohne wenn und aber sofort akzeptiert. Ein Schelm......
    und jetzt kehrt wohl mal wieder so langsam Busines as usual ein.
    schaun mer mal.

  7. #17
    Administrator Avatar von Plüschus
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    Ja

    so ist es !

    2. VW hat nach dem Skandal mehr Autos verkauft als vorher.
    Und deswegen tragen die Neuwagenkunden auch ein , wenn auch deutlich kleineren, Teil der Verantwortung . Und es soll keiner behaupten , er hätte vor dem Kauf gar nichts gewußt .

    Es gibt immer zwei : einer beschxxxxt und einer läßt sich beschxxxxen !

    Gruß Thomas
    Es kommt anders , wenn man denkt !

    Keine Angst vor Flüchtlingen !




  8. #18
    Guter Beitrag, Chris, den ich in Gänze mitunterschreibe. Wir werden`s aber nicht ändern können. Ich denke, es liegt auch ein wenig am Zeitgeist, das Pendel schlägt mal wieder deutlich zur rechten Seite aus, obwohl man die Merkel da gar nicht mehr verortnen kann. Es ist einfach nur peinlich, egal, ob NM, Löw, Merkel, Seehofer, Auto-Manager, Banker. Alle nicht mehr dem Allgemeinwohl verpflichtet, nur noch Machtkalkül und wie man das Wahlvolk bei Laune hält. Dafür wird getrickst und gelogen, daß sich die Balken biegen. Das Stimmvieh, also wir, dürfen dann alle paar Jahre dieselben oder ähnliche Typen wählen. Und dann wird solange wieder geschachert, bis sie ihre Macht wieder mal für 4 Jahre gesichert haben. Bis zum nächsten Mal.

  9. #19
    Erfahrener Benutzer Avatar von Speedy
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    Ich hab mal einen Bericht über Erdölraffinerien gesehen, mehr zufällig.

    Grob gesagt wird der Ausstoss an Fertigprodukten über die Bauweise geregelt. Zur Vereinfachung hier mal ein Auszug aus Wikipedia :

    Prozentual ist die Ausbeute einer modernen Raffinerie in etwa 3 % an Flüssiggasen wie Propan und Butan. Etwa 9 % entfallen auf Rohbenzin (Naphtha), 24 % auf Benzin (Otto-Kraftstoff). Höhersiedende Kraftstoffe wie Flugturbinenkraftstoff (Kerosin) machen 4 %, Dieselkraftstoff und leichtes Heizöl bis zu 21 %, schweres Heizöl etwa 11 % aus. Die hochviskosen und festen Anteile wie Bitumen oder Heizöl schwer liegen bei 3,5 %, Schmierstoffe bei 1,5 %. Etwa 2 % entfallen auf sonstige Produkte oder Verluste. Der Eigenverbrauch der Raffinerie liegt je nach Weiterverarbeitungsgrad zwischen 5 und 10 % des eingesetzten Rohöls.[4] Die MiRO hat beispielsweise 16 Mio. t Rohölkapazität, die zu 14,9 Mio. t Endprodukten verarbeitet werden, das heißt, der Eigenverbrauch beträgt circa 7 %.


    Die Mengenanteile an Fertigprodukten sind einerseits von den eingesetzten Rohölsorten, andererseits von den in der Raffinerie vorhandenen Verarbeitungsanlagen abhängig. So enthalten „leichte“ Rohöle relativ hohe Anteile an leichten Produkten, das heißt solche mit geringer Dichte wie Flüssiggas, Kerosin, Benzin, Diesel. Schwere Rohöle enthalten größere Anteile an schweren Produkten, wie schweres Heizöl und Bitumen. In modernen Raffinerien kann ein Teil dieser schweren Bestandteile in leichtere umgewandelt werden, beispielsweise durch Cracken, so dass eine solche Raffinerie mehr schweres Rohöl verarbeiten kann.
    Überschüsse die produziert aber nicht (sofort) abgenommen werden, müssen zwischengelagert werden. Dafür gibt es riesige Tanklager. Aber auch deren Kapazität ist endlich. Es kann also nicht im Interesse der Betreiber, und dann letztlich auch der Erzeuger, sein, z.B. auf Dauer mehr Diesel als Benzin zu verkaufen.

    Ob es da Zusammenhänge gibt oder ob das alles nur Zufall ist, keine Ahnung.

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