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Thema: Wenn alle Grenzen offen wären....

  1. #91
    Erfahrener Benutzer Avatar von RillenZebra
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    Zitat Zitat von claus B Beitrag anzeigen
    Leider gibt es solche Politiker nicht mehr


    Stimmt
    Der fehlt jetzt ... leider
    .

    *****

    5 Sterne
    Geändert von RillenZebra (20.07.2018 um 18:40 Uhr)
    Gruß Ingo - - - --> der letzte Stream


  2. #92

  3. #93
    Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von RillenZebra Beitrag anzeigen
    WIE - willst Du das denn zeigen? Dann zeig' mal ...

    Deinen Einwand das Löschen betreffend bezog ich darauf, daß du glaubtest ich sei Moderator, oder gar Admin und hätte fremde Beiträge gelöscht.
    Bin ich nicht. Die werden sich bedanken

    Wann habe ich denn den Beitrag gelöscht der dir missfällt?
    Selbst geschriebenes lösche ich öfter, solange die Forensoftware das zulässt. Dann hatte ich den Eindruck das nicht OK ist, was ich da geschrieben habe.
    Weswegen sollte ich etwas stehen lassen, wenn ich der Meinung bin das es besser gelöscht werden sollte?

    Sag' bloß du kopierst oder machst ScreenShots von dir missliebigen Beiträgen?
    Ich kann mich an Streitereien in der Vergangenheit der hifidelen Forenwelt erinnern, da wurde von anderen Forenusern tatsächlich behauptet alles "auf zu heben", zu kopieren.
    Das wäre mir viel zu umständlich. Wenn ich mich nicht irre habe ich mich auch noch nie bei der Forenleitung wegen irgendwelcher Beiträge beschwert.
    So viel geschrieben und etwa gleich viel wo ich mich fragen muss ob ich mit dir in deinem Zustand überhaupt etwas schreiben kann. Daher in Aufzählung:
    1) habe ich gezeigt in dem Link
    2) glaube und glaubte ich nicht dass du Moderator oder gar Admin bist
    3) klar kannst du löschen was du willst, tust du ja auch, und du kannst auch behaupten nichts gelöscht zu haben
    4) nein ich mache keine Screenshots, man kann das bei meinen "Einstand" ja hier noch online nachlesen
    5) Was dir umständlich ist oder ob du dich an die Mods gewandt hast hätten wir jetzt geklärt, gefragt habe ich aber nicht danach


    Zitat Zitat von rubicon Beitrag anzeigen
    Die gibt es bestimmt. D erscheint vielen als das Land der Hoffnung, mal abgesehen davon, ob das stimmt oder nicht. Viele Flüchtlinge denken so, sie sehen auch TV und bekommen so einen Eindruck.
    Ja das stimmt wohl. Sollte man aber auch Aufklärung betreiben, dass es nicht so ist.
    Wobei es scheint ja doch so zu sein. Wenn selbst wirklich illegal hier lebende kaum Befürchtungen haben müssen, dann wohl erst Recht nicht so halblegal hier lebende.

    Ich finde es auch richtig, daß sich die Flüchtlinge nicht aussuchen dürfen, wo sie bleiben werden. Es muß europäisch gelöst werden, gleiche Standards bei Unterkunft und Hilfsangebote müssen her, damit die Leute dort bleiben, wo sie zugewiesen wurden. Das ist schon an sich eine schwierige Aufgabe. Und ja, ich glaube, das wird daran scheitern, weil manche Länder das gar nicht wollen. Wir sind leider weit entfernt von einem Konsens in diesen Fragen. Jeder schaut nur, daß er die Flüchtlinge möglichst schnell loswird oder an andere weiterreicht. So sieht`s leider derzeit aus.
    Schau dir doch mal die EU selbst an. Vergleiche z.B. Luxemburg mit Bulgarien.
    Das nominale BIP/Einwohner liegt in Luxemburg ca. 13mal höher als das von Bulgarien.

    Schau dir das Leben ansich in 2 Ländern an. Rumänien vs. Österreich z.B.
    Das ist nicht vergleichbar. Es war schon mal viel schlimmer und es wird schon langsam, aber das ist eben etwas völlig anderes.

    Wieso soll ein Flüchtling denn freiwillig nach Rumänien, wenn sogar viele Rumänen nicht in ihrem Land bleiben wollen und nach D/Ö auswandern.

    Kurz gesagt eine einheitliche Lösung über die Nationalstaaten hinweg funktioniert nicht, weil die Nationalstaaten untereinander schon wirtschaftlich/sozial sehr unterschiedlich gestellt sind.

    mfg

  4. #94
    Erfahrener Benutzer Avatar von RillenZebra
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    Guten Morgen.
    Gibt's hier unter den Hörspässlern einen Juristen? Die Kommentare im Deutschlandfunk, dem ich überwiegend meine Ohren und Aufmerksamkeit zukommen lasse, sprechen eben wiederholt vom Widerspruch zwischen "Meinungen" und dem "Recht".
    Gruß Ingo - - - --> der letzte Stream


  5. #95
    @ schauki,

    Kurz gesagt eine einheitliche Lösung über die Nationalstaaten hinweg funktioniert nicht, weil die Nationalstaaten untereinander schon wirtschaftlich/sozial sehr unterschiedlich gestellt sind.
    Richtig. Deshalb wird es auch keine "europäische Lösung" geben, obwohl dies immer von unserer Kanzlerin gefordert wird und die alle eigentlich wollen. So vermitteln sie es jedenfalls in ihren Äußerungen. Und das ist in Wahrheit eine Lüge. Sie tun nur so, daß sie es so wollen, in Wahrheit wollen sie nichts tun außer die Außengrenzen weiter abschotten. Genau das passiert nämlich gerade. Ungarn und Österreich haben sich mit ihrer Linie klar durchgesetzt.

    Wenn selbst wirklich illegal hier lebende kaum Befürchtungen haben müssen, dann wohl erst Recht nicht so halblegal hier lebende.
    Es gibt diese Unterscheidung in Wirklichkeit nicht. Entweder jemand hat Anspruch auf Asysl - ein in unserer Verfassung niedergeschriebenes Grundrecht - oder nicht. Wer es hat und bekommt, wird in einem Asylverfahren geregelt. Vieles wird aber im Gang dieser Verfahren falsch abgehandelt - die BamF-Affäre läßt grüßen - und daneben gibt es noch die Duldung. In der Praxis sieht es mittlerweile sogar so aus, daß die Falschen, also die, wo eine Integration zu gelingen scheint, abgeschoben werden und die, die es treffen sollte, nicht. Warum das so ist, darüber könnte ich auch viel schreiben, führt hier aber zu weit.
    Es bleibt nicht aus, daß bei einer Flüchtlingswelle immer aus die darunter sein werden, die weder Anspruch auf Asyl noch auf Bleiberecht haben. Und es bedeutet weiterhin viel Arbeit, das genau zu eruieren. Aber in einem Rechtsstaat muß man sich diese Arbeit machen. Das unterscheidet uns doch von anderen Ländern, wo im wahrsten Sinne des Wortes "kurzer Prozess" gemacht wird. Leider ist es aber bei uns so, daß eine Mehrheit das so will, nämlch "kurzen Prozess machen". Vor einer Aushöhlung unseres Rechtsstaats kann ich nur warnen.

  6. #96
    Erfahrener Benutzer
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    Zitat Zitat von rubicon Beitrag anzeigen
    ...
    Richtig. Deshalb wird es auch keine "europäische Lösung" geben, obwohl dies immer von unserer Kanzlerin gefordert wird und die alle eigentlich wollen. So vermitteln sie es jedenfalls in ihren Äußerungen. Und das ist in Wahrheit eine Lüge. Sie tun nur so, daß sie es so wollen, in Wahrheit wollen sie nichts tun außer die Außengrenzen weiter abschotten. Genau das passiert nämlich gerade. Ungarn und Österreich haben sich mit ihrer Linie klar durchgesetzt.
    Aber was ist dann eine Möglichkeit?
    Es gibt Menschen die nach D kommen wollen weil sie hier die besten Chancen vermuten.
    Sind sie erst einmal da, dann ist es sehr schwierig bis unmöglich sie wieder zurückzuschicken, auch wenn sie lt. Rechtsstaat nicht bleiben dürfen.

    Von daher verstehe ich schon, dass eine EU Lösung gewünscht wird.

    Es bleibt nicht aus, daß bei einer Flüchtlingswelle immer aus die darunter sein werden, die weder Anspruch auf Asyl noch auf Bleiberecht haben. Und es bedeutet weiterhin viel Arbeit, das genau zu eruieren. Aber in einem Rechtsstaat muß man sich diese Arbeit machen. Das unterscheidet uns doch von anderen Ländern, wo im wahrsten Sinne des Wortes "kurzer Prozess" gemacht wird. Leider ist es aber bei uns so, daß eine Mehrheit das so will, nämlch "kurzen Prozess machen". Vor einer Aushöhlung unseres Rechtsstaats kann ich nur warnen.
    Und da wiederum ist man ja oft genau in der Zwickmühle. Kein Recht hier zu bleiben, aber auch keine Möglichkeit der Abschiebung.

    Das ist doch eine extrem schwierige Situation, wie kann man hier menschlich und gleichzeitig nach Rechtsstaat handeln?
    Ich weiß es nicht.

    mfg

  7. #97
    Wir brauchen in D ein Einwanderungsgesetz. Das hätte es schon vor Jahrzehnten geben müssen. Dagegen haben sich aber die Regierungsparteien CDU/CSU und FDP immer gewehrt. Da muß exakt drinstehen, wie die Einwanderung geregelt wird, wer kommen darf, wie Arbeitskräfte angeworben werden können. Momentan wird der Asylrechtparagraph mit dieser Einwanderungsproblematik völlig belastet und für Dinge mißbraucht, für die er gar nicht geschaffen wurde. Daneben bedarf es einer Integrationspolitik, die langfristig Perspektiven bietet, aber auch dezidierte Forderungen an die Einwanderer stellt. Das alles hat die Politik der letzten Regierungen komplett verschlafen. Jetzt fällt ihnen die Problematik auf die Füße, und es werden Bürger aufeinander gehetzt, da werden wieder mal Sündenböcke für eine völlig verfehlte Politik gesucht und natürlich gefunden.

  8. #98
    Erfahrener Benutzer Avatar von beamter77
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    Zitat Zitat von schauki Beitrag anzeigen
    Das ist doch eine extrem schwierige Situation, wie kann man hier menschlich und gleichzeitig nach Rechtsstaat handeln?
    Ich weiß es nicht.
    "Menschlich handeln" im Sinne der Rechtsstaatlichkeit.
    Alles andere verliert sich im Chaos.
    Dabei muss man die geforderte Rückkehr eines Gefährters und zugleich die Abschiebung eines vermeintlich integrierten Menschen aushalten können.
    Glaubt die Mehrheit nicht mehr an das rechtsstaatliche Handeln der staatlichen Organe in Deutschland muss die Presse mal Nachhilfe geben und nicht aus auflagetechnischen Gründe einmal auf die Wut- und kurz danach auf die Tränendrüse drücken.

    In Überlebensnot geratenen Menschen muss natürlich unbedingt geholfen werden. Danach drehen sich die Mühlen des Rechtsstaates. Zukünftig ein wenig schneller.

    Es ist absolut notwendig den Bürgern "Rechtsstaat" zu erklären. Nach Luft, Wasser und Nahrung steht er an 4. Stelle, was der Mensch sofort vermissen würde.

  9. #99
    Abschieben nach Recht und Gesetz, ja. Aber selbst der Innenminister bricht eigenes Gesetz bei den von ihm gefeierten Abschiebungen. Ein Skandal und Schande ist das.

  10. #100
    Administrator Avatar von Plüschus
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    Wobei

    wegen unserer Rechtstaatlichkeit durchaus ein Gefährder im Land bleiben muß und nicht aktuell abgeschoben werden kann .

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...a-1219618.html

    Im Fall von Sami A. wurden populistische "Abschiebeerfolge" vor Rechtstaatlichkeit gesetzt und das Gericht ausgetrickst !

    Gruß Thomas
    Es kommt anders , wenn man denkt !




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