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Thema: Hörräume im Praxistest

  1. #11
    Hallo Carsten,

    hattest du mal die Möglichkeit die Carma Messung mit REW gegen zu checken?
    Vor etlichen Jahren war Carma sehr ungenau, gerade was die Nachhallzeit angeht. Das soll mit der neuen Version besser geworden sein.

    Gruß
    Holger
    Gewerblicher Teilnehmer

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  2. #12
    Hallo Holger!

    Ich habe mittlerweile viele hundert Messungen mit Carma gemacht - auch die in Carstens Hörraum ist von mir.
    Vor einigen Monaten habe ich mit REW gegengecheckt.
    REW ist in manchen Belangen komplexer und detaillierter. Die Ergebnisse sind aber vergleichbar. CARMA ist für meinen Geschmack leichter zu händeln.
    Also alles im grünen Bereich.

    Gruß!
    Rainer

    PS: Praktisch ist der gleitende Sinusgenerator in REW. Der lässt sich auch für andere Messungen und Einstellungen gut verwenden.
    Geändert von Eusebius (11.01.2019 um 00:09 Uhr)

  3. #13
    Hallo Rainer,

    danke für die Info, dann gebe ich Carma noch mal eine Chance.

    Gruß
    Holger
    Gewerblicher Teilnehmer

    www.aktivposten.net

  4. #14
    Erfahrener Benutzer
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    15.10.2014
    Beiträge
    205
    Zitat Zitat von Eusebius Beitrag anzeigen
    Welche Raumakustik-Maßnahmen sind für Dipole sinnvoll? Welche weniger? Welche sogar kontraproduktiv?
    Braucht man nur die rückwärtigen Reflexionen und kann dennoch Spiegelpunkte an den Wänden behandeln?
    Darf die Nachhallzeit nicht beliebig sinken?
    Sind Maßnahmen zur Modenbekämpfung identisch?
    Hallo Rainer,
    das sind eine Menge sinvoller Fragen, auf die ich
    aber nur zum Teil fundiert antworten kann. Zu-
    nächst: Dipole brauchen Abstand zur Frontwand,
    unter einem Meter geht Nichts. Dann habe ich,
    einer Anregung von Siegfried Linkwitz folgend,
    diese Wand mit Diiffusoren ausgestattet. Ein Ein-
    druck findet sich bei den 'Vortellungen der Anlage'
    hier im Forum. Da meine Lautsprecher (Magnepan
    1.7) wenig Energie zu den Seiten abstrahlen, zu-
    dem etwas eingewinkelt sind, erübrigt sich das
    Behandeln der 'Spiegelpunkte', die ja bei Laut-
    sprechern mit breitbandig abstrahlenden Kalotten
    gerne Schwierigkeiten machen. Dann noch: Teppich-
    boden und Wandteppich an der Rückwand. Die
    Nachhallzeiten habe ich nicht gemessen, aber der
    Frequenzgang am Hörplatz ändert sich schon bei
    wenigen Zentimetern Veränderung. Die Raummo-
    den im Bass hingegen sind raumabhängig, da hilft
    das dsp antimode 2.0.

    Freundlicher Gruß
    Mart

  5. #15
    Erfahrener Benutzer Avatar von Thelemonk
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    Von Konzerthallen und Studios im Wandel der Zeit: https://www.tonmeister.de/symposium/2009/np_pdf/B04.pdf

  6. #16
    Hallo zusammen,
    meiner Meinung nach ist der Nachhall in Studionorm im Hörraum nicht das allein entscheidende Merkmal für eine gelungene Bühnentiefe sowie „Luft“ zwischen den Instrumenten.

    Es kann eine Nachhallzeit mit 400 ms bei 50 Hz gegeben sein, dazu ein Standardschaltnetzteil in der Steckerleiste stecken weil ein Switch benötigt wird, vorbei ist es mit Bühnentiefe und Ruhe.

    Wird das Schaltnetzteil gegen ein gutes Linearnetzteil ausgetauscht ist auch eine veränderte Bühnenwahrnehmung feststellbar.
    Meist besser.

    Je nachdem wie weit die LS von Begrenzungsflächen wie Frontwand und Seitenwand entfernt stehen ergibt sich ein unterschiedliches ETC, verbessere ich das ETC, womöglich auch die Nachhallzeitkurve, kann als Ergebnis ein Loch im Amplitudenfrequenzgang entstehen und der Bass hat gelitten.

    Meine Erfahrung ist, es gibt leider sehr viele Flaschenhälse.

    Ein Glück einen dieser Flaschenhälse zu finden und mit geringem Einsatz abzustellen.

    Gruß Harald

  7. #17
    Erfahrener Benutzer Avatar von Thelemonk
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    Zitat Zitat von Jupiter Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,
    meiner Meinung nach ist der Nachhall in Studionorm im Hörraum nicht das allein entscheidende Merkmal für eine gelungene Bühnentiefe sowie „Luft“ zwischen den Instrumenten.
    Ja, dem stimme ich zu.
    Stereo funktioniert nur wenn bestimmte Rahmenbedingungen eingehalten werden:

    - dazu gehört ein messtechnisch guter Lautsprecher, passend zur Abhörsituation.
    - saubere, symmetrische Aufstellung / Stereodreieck
    - passende Raumakustik (da gibt es nicht die „Eine“ Wahrheit)

    Dann klappt es mit dem Stereo und wenn der Toni entsprechend gemischt hat, kann man die „Luft“ zwischen den Instrumenten und eine Illusion von Bühnentiefe erahnen.

    Lesenswert: https://www.harman.com/sites/default...RoomsPt2_0.pdf

    Der ganze Rest, wie Linearnetzteile, Kristalle, Kabel etc. läuft bei mir unter persönlichem Geschmack und über diesen sollte man nicht streiten.

    Das ist halt meine Meinung zu dem Thema.

    Viele Grüße
    Thelemonk

  8. #18
    Hallo Thelemonk,

    Schön das wir eine teilweise Übereinstimmung haben bzgl. Raumbearbeitung und Aufstellung, allerdings sind wir bzgl. Netzteile und Kabel unterschiedlicher Meinung.

    Hätte Dir vor 3 Jahren jedoch diesbezüglich zugestimmt.

    Ich war sehr überrascht was mit NF-und Stromkabel möglich ist.
    In meiner Kombi Linn G -Acourate mit Geithain RL901k ging da noch eine ganze Menge.

    Ein Rauschteppich, daran war ein simples 9 Volt Schaltnetzteil an der WLAN -Bridge schuld, konnte ich durch ein Linearnetzteil beheben.

    Durch den reduzierten Rauschteppich konnte ich Beckenanschläge in Songs vom Tord Gustavsen Trio wesentlich besser und länger ausklingen hören.

    Erst durch diese Maßnahmen konnten die 901k ihr Können bei Räumlichkeit erst richtig zeigen.

    Kanns nur empfehlen zu testen.

    Laß Dich überraschen.

    Gruß Harald

  9. #19
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    Wenn man solche Probleme, wie das von Dir angesprochene Rauschen hat, dann muss man was tun und eine Lösung finden. Wenn‘s damit klappt ist es gut und man kann zufrieden sein.

    Seit ich konsequent symmetrisch verkabelt bin, habe ich diesbezüglich keine Probleme mehr.
    Einen USB-Isolator zwischen LapTop und DAC dient dem guten Gewissen.

    Viele Grüße
    Thelemonk

  10. #20
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    Meine Erfahrungen mit Artnovion Elementen

    Rainers aka Eusebius‘ zweiter Besuch bei mir steht noch aus, aber vorweg ein lobendes Wort zu den Akustikelementen von Artnovion, auf die ich durch Claus Bücher gebracht wurde.

    Vorne:



    Hinten:





    Vorweg sei gesagt, dass Eusebius bei mir den Raum einmal akustisch vermessen hat, bevor ich mir die neue Anlage zugelegt habe. Gemäß dem Motto: „Es muss sich lohnen“ hätte ich mir keine solch hochwertige Anlage zugelegt, wenn diese ihre Möglichkeiten nicht hätte entfalten können.

    Trotz augenscheinlich ungünstigen Voraussetzungen entpuppte sich der asymmetrische Raum als gar nicht so schlechte Basis.

    Seitdem ist etwa ein halbes Jahr vergangen, ein weiterer Besuch von Eusebius steht an. Claus hat in einem späten Stadium gehört und ich durfte Lob vernehmen

    Da meine Hörposition etwa 130 cm von der Rückwand entfernt ist, habe ich statt reiner Diffusoren auf eine Mischung aus Absorber und Diffusor gesetzt, nämlich die Artnovion Avalon Flow. Das tut auch gut so. Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, ist der Raum gefliest und wir wollen wegen der Haustiere eigentlich auch keinen Teppich legen. Also kamen an die Decke noch Artnovion Andrea Absorber, dazu aktuell kein Bild (ich will aber noch einen Thread im Thema Anlagen posten). Vorne eine Mischung aus 2D-Diffusoren (Artnovion Alps) in der Mitte, flankiert von 1D-Diffusoren (Artnovion Arvon W). Diese Kombination gibt eine große Bühne!

    Ich liege mit dem Hörraum in den letzten Zügen, bald nur noch Feintuning

    LG

    David
    Venti | Vero | RL901K

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