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Thema: Sixpack

  1. #611
    Rainer, ich hab ihn vor drei Jahren das erste Mal getroffen. Da war mein Eindruck geradezu niederschmetternd. Und sein Auftritt in Foren ist in der Tat alles andere als zuückhaltend. Ich kann verstehen, wenn da jemand von vornherein skeptisch bis ablehnend reagiert. Ging mir auch so.
    Nun habe ich ihn vor einigen Monaten wieder mal aufgesucht. Da waren seine Produkte absolut überzeugend - um ehrlich zu sein, sowas hab ich kaum je gehört - und da hab ich aus Neugierde einfach mal einige seiner Produkte zur Stromversorgung und Verkabelung kommen lassen, um zu sehen, was da dran ist an seinem Gerede.

    Was soll ich sagen? Wer unvoreingenommen seine Sachen sich anhört, der wird in großes Erstaunen versetzt. Es stellt sich tatsächlich so dar, wie er des öfteren beschreibt. Ich hab sie nach einer Probe alle behalten, konnte gar nicht anders. Und preislich gesehen, sind seine Produkte im Preis/Leistungsverhältnis gar als Sonderangebot zu verstehen.

    Jeder kann und wird aber seine eigenen Favoriten und Händler haben. Alles okay. Ich bin da vielleicht etwas anders gestrickt. Ich geb auch anderen eine Chance. Und ich hab mich davon überzeugen können, daß er sie verdient hat. Von meinen kleinen Einkäufen ist er eh nicht abhängig, er beliefert viele Tonstudios, hat sich dort mittlerweile etabliert und sich einen guten Namen gemacht. Ich halte ihn für erfrischend anders.

  2. #612
    Erfahrener Benutzer Avatar von RillenZebra
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    Anlässlich der Audiovista war ich am 25.11 in Krefeld. In dem Raum in dem ich mir den RME ADI2Dac anhörte war auch der Stand von AudioOptimum. Den RME kennt ihr ja. Nach allem was ich von Sincos in der Vergangenheit und bis jetzt lesen konnte war ich natürlich neugierig wer das wohl ist. Angesprochen habe ich ihn nicht. Über Technik hätte ich nicht mit ihm sprechen können. Davon habe ich keine Ahnung.

    Wenn er selbstbewusst mitteilt, das seine Geräte besser als alles andere vergleichbare sind, macht er nichts anderes wie ein Händler, der seit Jahren behauptet, die durch ihn vertretenen Marken seien besser als vieles andere. Superlative. Seit Jahren wird alles mit jedem Update, mit verschiedensten Veränderungen - immer alles besser. Es gibt Geräte, es gab Geräte, da war in der Vergangenheit alles besser abgebildet als je Zuvor und anschliessend wurde es immer noch besser und besser und besser.

    Es scheint kein Ende zu nehmen.

    Und da fügt sich Sincos auf seine Weise ein. Er kann als Entwickler seiner Hardware behaupten die Unterschiede zu anderen Produkten seiner Konkurenz zu verstehen.

    Als er dann auch im Raum auf der Audiovista war und ich ihn aus einer Distanz von 5m an seinem Platz sehen konnte, machte er auf mich einen eher zurückhaltenden, stillen und fast bescheidenen Eindruck. Klugheit muss sich ja nicht unbedingt durch grossartiges Auftreten bemerkbar machen. Dazu reichen ein paar Sätze in einem Forum.

    Er hatte längere Zeit einen Interessenten am Tisch sitzen der mit einem Grado Kopfhörer Musik hörte.
    So wie ich mit dem RMEAdi2DAC.

    Als ich genug hatte bin ich wieder heim.
    Sincos hatte die paar Meter entfernt bei mir einen guten Eindruck hinterlassen.
    Man kann aufgrund seiner Statements irgendwie ein ganz anderes Erscheinungsbild von ihm bekommen, als er in meinen Augen tatsächlich ist.

    Sprücheklopper sind viele unterwegs. Heisse Luft wird gerne aufgewirbelt. Immer wieder Superlative ohne Substanz. Das ist doch bekannt.

    Gruß Ingo - - - --> der letzte Stream


  3. #613
    Obwohl ich es selber angestoßen habe, bitte ich doch darum, es nun dabei zu belassen.

    Danke!
    Rainer

  4. #614
    Nach einigen Tagen intensiven Hörens will ich hier meine Erkenntnisse zum Keces P8 weitergeben:

    Tatsächlich verleiht dieses Netzteil dem RME ADI-2 DAC eine Performance, die weit über der mit allen anderen von mir bisher ausprobierten Varianten der Stromversorgung liegt.
    Ich war da sehr skeptisch, weil RME selber angibt, dass der ADI-2 DAC praktisch nicht auf unterschiedliche 12-Volt-Einspeisungen reagieren soll.
    Außerdem wird auch der Betrieb von Powerbanks empfohlen.

    Meine Einschätzung ist aber glasklar: Das Keces Netzteil P8 geht da noch deutlich drüber!

    Vielleicht spielt dabei aber auch das genaue Setup eine Rolle.
    Bei mir sieht das folgendermaßen aus:

    Zuerst geht der Netzstrom in die Filterung mit dem Keces BP 600.
    Von dort geht es weiter mit einem ferritummantelten Netzkabel NK2 von TMR (Thomas) aus Berlin in das P8.
    Hier der Link zum Kabel: https://www.tmr-audio.de/index.php/i...zkabel/tmr-nk2

    Zwischen P8 und dem RME steckt dann nur noch ein mit 30 cm sehr kurzes DC-Kabel, das ich komplett mit Ferritringen umhüllt habe.

    Wie bereits gesagt ist mein P8 die Variante mit zwei 12-Volt-Ausgängen. (Am zweiten hängt bei mir die externe HDD).
    Es gibt das Gerät aber auch mit nur einem Ausgang.
    Der ist - wie Bilder aus dem Web zeigen - noch stärker gepuffert und doppelt so hoch belastbar.
    Ob das noch mehr bringen würde, weiß ich nicht. Schon der Ausgang meiner Dual-Version des P8 ist etwa zehnmal höher belastbar, als der RME im Betrieb an Strom zieht.

    Alles in allem kann ich das P8 als ultimative Stromversorgung für den RME nur wärmstens empfehlen!
    Claus Bücher hat da ein tolles Gerät in seinem Programm!

    Gruß!
    Rainer
    Geändert von Eusebius (14.12.2018 um 20:57 Uhr)

  5. #615
    Rastelli Avatar von claus B
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    Hallo Rainer

    Sehr guter Bericht, seit Anfang meiner Beschäftigung mit dem RME habe ich den kleinen Keces als Netzteil benutzt. Ich bekomme nächste Woche den P8 mit einem Ausgang.

    Ich habe die Produkte seit einem Jahr im Programm, alle sind vom Preisleistungsverhältnis überragend. Der Kracher ist für mich der E Phono Pre für 698 €!!!!!

    Morgen bekomme ich den Vollverstärker, das Teil soll 598 € kosten zum testen.
    LG

    Claus
    "Für kaum etwas bin ich so dankbar wie für die Entdeckung neuer, unbekannter, sprechender Musik"

    Roger Willemsen

  6. #616
    Hallo Claus!

    In der Tat ist mir die Bedeutung des Themas "Stromversorgung" - das gilt sowohl für den Netzstrom als auch für DC-Niedervolt - erst vor relativ kurzer Zeit klar geworden.
    Es rückt in seiner Relevanz für den perfekten Klang deutlich näher an den alles überragenden Komplex "Raumakustik" heran, als ich früher angenommen hatte.

    Wichtig ist mir dabei zu erwähnen, dass die wesentlichen Erkenntnisse und die daraus folgenden technischen Umsetzungen schon lange klar sind.
    Thomas von TMR z.B. hat dazu alles schon vor mehr als einem Vierteljahrhundert auf den Tisch gelegt.
    Seine Netzkabel, die ich nutze, gibt es seit beinahe 30 (!) Jahren - und er liefert sie immer noch.
    Damals haben viele Hifi-Freunde und auch ich das vielleicht deshalb nie so auf dem Schirm gehabt, weil wir viel zu sehr auf "Geräteporno" fixiert waren.
    Außerdem dürfte die am Hausanschluss angelieferte Stromqualität früher noch deutlich besser und der hausintern erzeugte Schmutzpegel wesentlich geringer gewesen sein als heute, weshalb Maßnahmen zur Stromreinigung oftmals noch nicht so deutlich hörbar waren wie heute.

    Jedenfalls bin ich froh, dieses Kapitel auf meine alten Tage noch entdeckt und mit klanglichem Gewinn durchgearbeitet zu haben.
    Du, Claus, hast daran auch deinen Anteil.

    Happy listening!
    Rainer
    Geändert von Eusebius (15.12.2018 um 00:01 Uhr)

  7. #617
    Hier die Erklärung von tmr über das Zusammenwirken von Netzfilter und Netzkabel:

    https://www.tmr-audio.de/index.php/i...on-netzfiltern

  8. #618
    Zitat Zitat von Eusebius Beitrag anzeigen
    Es rückt in seiner Relevanz für den perfekten Klang deutlich näher an den alles überragenden Komplex "Raumakustik" heran, als ich früher angenommen hatte.

    Happy listening!
    Rainer
    Hallo Rainer
    das Ganze fällt eben erst so richtig deutlich ins Gewicht, wenn die Raumakustik nicht mehr alles mögliche "durcheinander" bringt.
    Es war erst vor kurzem noch Thema beim Stammtisch, als über den aktiven Absorber berichtet wurde.
    Seit der (auch noch) genutzt wird, fallen sehr viel Dinge, angefangen bei der Auswahl der Elektronik, bis hin zur Spannungsversorgung wie du es gerade erlebst, sehr viel eindeutig hörbarer, beschreibbarer auf.

    Weiterhin gutes Gelingen.

    Detlef

  9. #619
    Angeregt durch Beiträge von Thomas (tmr) und Klaus (KSTR) auch in anderen Foren habe ich mir überlegt, inwieweit ich die Verkabelung meiner Anlage noch störungsfreier gestalten kann.

    Wie bereits beschrieben, habe ich nicht nur jedes Endgerät mit mehreren Stromfiltern bzw "Conditionern" versehen (Furman und Keces), sondern dies auch noch sternförmig ausgeführt. Sprich: An jedem Filterblock hängt immer nur ein (!) Endgerät. Damit werden Störungen nach der Filterung in Querrichtung zwischen den Anlagekomponenten verhindert.

    Da ich schon die ferritummantelten Kabel von Thomas nutze, habe ich versucht, diese Ummantelung soweit wie möglich auch noch im Innern der Komponenten hinter der geräteeigenen Kaltgerätebuchse fortzusetzen.
    Daher sitzen nun innen auf den Verstärkereinschüben von 901k und Basis 14k jeweils ein oder zwei Klappferrite auf den Adern der weiterführenden Netzkabelstücke. (Davon habe ich keine Fotos. Die LS sind schon wieder zu.)

    Bei den Furman-Filtern habe ich
    1) die internen Netzkabel für den zweiten Steckdosenausgang entfernt, um jede noch so kleine unnötige "HF-Antenne" zu eliminieren.
    Da immer nur ein Endgerät dranhängt, brauche ich ja auch nur einen Ausgang.
    2) die beiden Adern des verbleibenden Ausgangs mit je einem Klappferriten umhüllt. Das war eng, aber es geht. (vgl. Foto)

    Die 12-Volt-Gleichstromkabel der linearen Netzteile von RME, Mac mini und externer Festplatte wurden ebenfalls in möglichst kompletter Länge (!) mit Klappferriten ummantelt. (vgl. Foto)

    Des weiteren klemmen noch mehrere Klappferrite auf den 230-Volt-Eingangskabeln vor den Filtereinheiten.

    Insgesamt habe ich rund 80 Klappferrite mit unterschiedlichen Innendurchmessern angebracht.
    Das Gute daran: Die Dinger gibt es "für`n Appel und `n Ei". Alle zusammen haben weit unter 100,- gekostet.

    Ob das wirklich alles nötig ist, vermag ich nicht zu sagen.
    Jedenfalls habe ich derzeit das ruhigste und sauberste Klangbild aller Zeiten.

    Gruß!
    Rainer

    Furman:




    RME und HDD:




    Mac Mini:

    Geändert von Eusebius (11.01.2019 um 12:58 Uhr)

  10. #620
    Moin Rainer,

    ob das wirklich Sinn macht oder nur ein Placebo ist kann ich nicht beurteilen. Aber ich finde es gut wenn man sich zum einen aktiv mit dem Hobby auseinandersetzt und es zum anderen nachher - zumindest eingebildet - auch noch besser klingt. Werde mir das morgen mal genau ansehen und anhören - auch wenn ich keinen vorher nachher Vergleich hab.
    Grüße
    Fabian

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