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Thema: Sixpack

  1. #931
    Hallo René!

    Allerdings bevorzuge ich derzeit fast immer den Transistor-Ausgang.
    Es ist das Gerät an sich, das mich begeistert.

    Gruß!
    Rainer

  2. #932
    Nach längerem Hören mit zusätzlichem Bass und neuem DAC habe ich den Frequenzgang der Anlage
    mittels DSP in Roon an meine Hörbedürfnisse angepasst.
    Der Abfall zu den Höhen hin ist nun weniger stark ausgeprägt als vorher.

    Hier der Frequenzschrieb für beide Kanäle (gemessen am Hörplatz!) in der feinen Auflösung von 1/24 Oktave.


  3. #933
    Geht doch!

    Ich habe die leichte Bass-Senke im rechten Kanal doch noch mit Hilfe der klassischen Ortsanpassungsfilter
    in der 901k ein gutes Stück weiter abmildern können.
    Die Einstellung der Regler 1 und 2 im rechten Kanal war nicht ganz optimal.

    Hier mal der Bass-Schrieb vom rechten Kanal.
    Neue (grün) und alte Einstellung sind übereinander gelegt.
    Wie man sieht, ist die kleine Senke jetzt noch ein Stück aufgefüllt.

    Messung wie immer exakt am Hörplatz.


  4. #934
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    03.02.2013
    Beiträge
    119
    Wie immer Rainer! Respekt vor deiner Akribie und vor allem vor dem Ergebnis! Es ist beeindrucken, wie gleichmäßig du den FG hinbekommen hast.
    Grüße
    Fabian

  5. #935
    So langsam entdecke ich das Potential der verschiedenen "Hi-Res"-Formate.
    Als "CD-Ripper" kannte ich bislang vor allem das traditionelle CD-Format 44,1 kHz/16 bit.

    Dank Qobuz kommen nun auch verschiedene höher auflösende PCM-Formate hinzu.
    Häufig bietet Qobuz z.B. Aufnahmen in 96 kHz/24 bit an - manchmal auch höher.
    Das läuft alles wunderbar in Roon. Auch die Klangbearbeitung/Raumeinmessung mit dem DSP-EQ in Roon funktioniert damit einwandfrei.

    Nun habe ich auch erste Erfahrungen mit DSD-Files gemacht, die ich über eine weitere externe Festplatte einspeise
    (Qobuz liefert ja keine DSD-Formate, sondern nur PCM).

    Zur Erinnerung:
    DSD und PCM unterscheiden sich fundamental.

    Beim klassischen CD-Format und allen anderen PCM-Formaten werden entsprechend der Samplingrate momentane Schnittbilder des jeweils gerade anliegenden Pegels gemacht.
    Die Genauigkeit dieser einzelnen Schnittbilder wird durch die Bit-Tiefe angegeben.

    Daraus lässt sich übrigens auch einfach der erforderliche Datendurchsatz errechnen.
    Für die CD sind das 44,1 (kHz) x 16 (bit) x 2 (für 2 Stereokanäle) = 1411 bit/Sekunde.
    Aufnahmen mit 96 Kilohertz und 24 bit z.B. erfordern demnach 96 x 24 x 2 = 4608 bit/Sekunde.

    Diese Technik hat den Vorteil, dass die Werte für digitale Bearbeitungen (z.B. auch bei Lautstärkeregelung und DSP im DAC oder in Roon)
    recht einfach verfielfältigt (upsampling), hin- und hergerechnet und wieder geteilt (downsampling) werden können.

    Anders verhält es sich bei DSD. Dort wird anders abgetastet.
    Bei extrem höherer Abtastgeschwindigkleit (wir bewegen uns da im Megahertz-Bereich) achtet der Wandler nur auf ein einziges Kriterium:
    Steigt der Pegel gerade an oder fällt er?
    Geschieht diese Rauf/Runter-Analyse schnell genug, entsteht damit ebenfalls eine wunderbar saubere Abtastung der Musik.
    Allerdings hat die Technik einen Nachteil. Der dabei entstehende Datenstrom lässt sich nicht direkt digital bearbeiten.

    Was also tun, wenn bei Aufnahme und Wiedergabe trotzdem bearbeitet werden soll?
    Man wandelt dafür DSD - zumindest vorübergehend - in PCM um.

    Das bedeutet natürlich einen immensen Rechenaufwand.
    Zum einen, weil der reine Datenstrom schon ein beträchtliches Volumen hat (ein Vielfaches von PCM-Hi-Res), zum anderen, weil er auch noch gewandelt, per DSP bearbeitet und dann u.U. auch noch wieder in DSD zurückgewandelt werden muss. (DSD in PCM umwandeln und wieder zurück geht verlustfrei!)

    Diese ganze Rechnerei gleichzeitig in Echtzeit kann aber zu Problemen führen.
    Obwohl ich den größeren i7-Prozessor für meinen Roon-Core nutze (entspricht dem größeren Original "Nucleus+" von Roon), schafft er das alles zusammen nicht mehr einwandfrei.
    Es gibt Störungen und nach einer Weile dann Abbrüche.

    Sehen kann man das an der "Verarbeitungsgeschwindigkeit" bei der Wiedergabe in Roon.
    Um die anzuzeigen, klickt man bei laufender Musik auf das Sternchen neben dem Track.
    Dann öffnet sich ein Fenster, das den Signalweg in Roon aufzeigt.
    Die Verarbeitungsgeschwindigkeit steht ganz oben - aber auch nur, wenn sie kleiner als 100x ist.

    Für mich ist diese Anzeige - anders als vieles sonst in Roon - nicht selbsterklärend.
    Sie bedeutet NICHT, dass der Rechner x-fach mehr schaffen muss, um einen bestimmten Datenstrom zu bewältigen.
    Gemeint ist genau das Gegenteil: Der Rechner (also der Roon-Core) könnte die gerade vollführte Rechenarbeit x-mal bewältigen, bevor er an seine Grenzen käme.

    Heißt also: Je NIEDRIGER der Wert für die Verarbeitungsgeschwindigkeit ist, DESTO MEHR hat der Rechner zu tun.
    Dann versteht man auch, warum Werte über 100 nicht angezeigt werden. Die sind eh zu vernachlässigen, weil sie eine Auslastung unter 1 Prozent bedeuten.
    Strebt der Wert für die Verarbeitungsgeschwindigkeit in den einstelligen Bereich oder gar gegen "1x", wird es kritisch.
    Rutscht er sogar unter "1x" auf z.B. "0,7x", bedeutet das: Roon kommt mit der Rechenarbeit nicht so schnell mit, wie der Datenstrom vorbeirauscht.
    Dann ist Ende Gelände.

    Genau das kann passieren, wenn man hochauflösende DSD-Files abspielt und sie, nachdem sie in Echtzeit in PCM umgewandelt wurden,
    auch noch digital per DSP bearbeitet und wieder zurück in DSD wandelt.
    Dann ertrinkt sogar der i7-Prozessor in Arbeit und kommt nicht mehr hinterher.

    Die Lösung ist aber ganz einfach:
    DSD-Files "nackig" abspielen und auf jede Bearbeitung außer Lautstärkeregelung verzichten.
    Dann atmet der Roon-Core auf und alles ist gut.

    Gruß!
    Rainer

  6. #936
    Neuer Benutzer Avatar von RalfTTMan
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    So ist es!

    Zu beachten ist allerdings, dass die Anzeige einer hohen Verarbeitungsgeschwindigkeit in Roon nicht gleichbedeutend mit besserem Klang ist. Mein PC, der primär zu Foto- und Videobearbeitung dient und auf dem bis vor kurzem auch der Roon Server gelaufen ist (Core i7-8700 mit 32 GB RAM) hat durchweg höhere Verarbeitungsgeschwindigkeiten angezeigt als mein jetziger dezidierter Roon Rock Server Cirrus Nimbini 7 (i5 mit 16GB RAM), der nur für Roon zuständig ist. Trotzdem ist der Klanggewinn mit Letzterem beachtlich.

    Gruß
    Ralf

  7. #937
    Ja. Die Verarbeitungsgeschwindigkeit hat mit dem Klang nichts zu tun.
    Entscheidend ist vielmehr, dem Roon Core einen eigenen Rechner zu gönnen, der von anderen Aufgaben befreit ist.

    Gruß!
    Rainer

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