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Thema: Sixpack

  1. #541
    Erfahrener Benutzer Avatar von sidsel
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    Zitat Zitat von Eusebius Beitrag anzeigen
    Jetzt stand bei mir dieses gewellte Plexi-Glas herum.
    Ich habe überlegt, ob ich damit noch etwas Sinnvolles machen könnte, anstatt es wegzuschmeißen.

    Versuchsweise habe ich einfach mal einen Diffusor daraus gebaut, der sehr viel stärker (jetzt nahezu halbkreisförmig) gebogen ist als das Exemplar zuvor.

    Zwei T-Stücke aus Resthölzern und eine weitere Querverstrebung geben dem Teil Form und Halt.
    Da Plexiglas in den Bohrungen leicht ausreißt, habe ich aus einem Reststück transparenten "Aquariumschlauchs" passende Stücke abgelängt und diese dann längs aufgeschnitten.
    Nun dienen sie als Polster für die Verschraubung.
    Das Ganze mit zwei Haken am Regal aufgehängt - feddich....

    Wieder mal die Messapparatur aufgebaut - und...?

    Tatsächlich bringt auch diese Maßnahme noch leichte Beruhigungen im Mitteltonbereich und sorgt für mehr Symmetrie des Raumes im Bereich des Hörplatzes.
    Fazit: Bleibt!
    Beruhigend für die im Übrigen extrem tolerante Ehefrau: Lässt sich - ebenso wie die Polster - in 10 Sekunden abnehmen.







    Hallo Rainer, das könnte interessant für dich sein.

    Habe auch schon ein Auge drauf geworfen.

    https://www.kraftplex.com/wellboard/
    "Zeit ist, was verhindert, dass alles auf einmal passiert" (John A. Wheelers)

    http://instagram.com/hanswegener/

  2. #542
    Hallo Sidsel!

    Danke für den Hinweis!
    Allerdings ist die "Amplitude" der Welligkeit dieser Elemente noch kleiner als bei meinen zweckentfremdeten Dachsegmenten,
    sodass der Streuungseffekt durch das Material selbst nur bei sehr hohen Frequenzen eine Rolle spielen dürfte.
    Somit bliebe nur noch die Streuung durch die Gesamtwölbung der Platte übrig. (Der 2-D- würde quasi zu einem 1-D-Diffusor.)

    Außerdem habe ich ein klein wenig umsortiert und daraufhin mein Selbstbauteil doch ausmustern können.
    Meine Frau hat es gefreut.

    Gruß!
    Rainer

  3. #543
    In statu nascendi:



    2 x Geithain RL 901k
    2 x Geithain Basis 14k
    1 x Geithain Basis 14kp

    Näheres folgt.

    Gruß!
    Rainer

  4. #544
    Sinn der Übung:

    Ich will nicht MEHR Bass, sondern NOCH GLEICHMÄSSIGEREN und SOUVERÄNEREN Bass.
    Der Pegel wird nicht erhöht, sondern nur auf noch mehr Chassis verteilt, die den Bass von unterschiedlichen Positionen aus in den Hörraum einspeisen.

    Außerdem führt mehr Fläche bei gleichbleibendem Pegel zu geringerem Hub, was die beiden Bass-Chassis für den rechten Kanal noch sicherer im linearen Bereich arbeiten lässt.
    Die Verzerrungswerte im Tiefbass werden noch besser.

    Warum die Verstärkung nur für den rechten Kanal?

    Wie oben beschrieben, setze ich meinen Ehrgeiz daran, den aufstellungsbedingten Einbruch bei 84 Hertz im rechten Kanal auszugleichen.
    Er entsteht, weil die rechte 901k sehr dicht an der Seitenwand stehen muss.
    Deswegen habe ich schon den rechten Sub weiter in die Mitte geholt und dessen Pegel im Bereich seiner Übernahmefrequenz, die mit 80 Hertz knapp die Einbruchs-Frequenz erreicht, etwas angehoben. Daher muss dieser Sub im derzeitigen Setup etwas mehr arbeiten als der Basis 14k für den linken Kanal. Eine Entlastung kommt hier gelegen.

    Der dafür eingesetzte Basis 14kp sieht genauso aus wie der 14k, hat aber keine eigene Endstufe. Das "p" steht also für "passiv".
    Der Basis 14kp wird über ein Speakon-Kabel mit dem Haupt-Sub verbunden, dessen 1000-Watt-Endstufe dann die zweite Membran mit antreibt.

    Wie in der Skizze zu sehen ist, sollen die beiden Subs für den rechten Kanal oben und unten in der Säule durch den mittleren Basis 14k für den linken Kanal "auf Abstand" gebracht werden.
    Möglicherweise gibt es aber auch andere Aufstellungs-Kombinationen, die mehr Effekt zeigen.
    Auch mit der Höhe der Dreier-Säule kann ich experimentieren: Nur auf Bodenplatte oder auf Platte mit Standrohr oder noch mit zusätzlichen "Extensions" zwischen Bodenplatte und Spikes.
    So kann die Gesamthöhe der Bass-Säule zwischen 1,70m und 2,20 m betragen. Ich werde das mess- und hörtechnisch überprüfen. Die Raumhöhe im Bereich der LS beträgt rund 3,50 m. Ganz hinten sind es sogar etwas mehr als 4 m.
    Als rutschfeste Dämmung zwischen den drei Gehäusen kommen wieder zugeschnittene "Waschmaschinen-Dämmplatten" aus schwarzem Gummi (Baumarkt) zum Einsatz.

    Gruß!
    Rainer
    Geändert von Eusebius (17.06.2018 um 21:16 Uhr)

  5. #545

    Gipfelerstürmung von Basislager 14 aus

    Heute war es soweit!
    Glücklicherweise hatten sie in Geithain noch ein Gehäuse in Vogelaugenahorn lagernd, was die Lieferzeit drastisch verkürzte.
    Nachdem der passive Sub Basis 14kp auf die Säule gewuchtet und per Speakon-Kabel mit dem unteren Basis 14k für den rechten Kanal verbunden war, habe ich sofort gemessen:
    1) Erst ein Referenzmessung ohne Zusatzsub.
    2) Dann den zweiten Sub angestöpselt und nochmal gemessen.
    Dabei blieben alle Einstellung exakt genauso wie vorher.

    Es zeigte sich, was zu erwarten war: Aus physikalischen Gründen führt allein die Verdoppelung der Membranfläche im rechten Kanal bei ansonsten völlig identischen Einstellungen zu einer Erhöhung des Pegels um 3 dB. Um diese 3 dB konnte ich also am Sub den Pegel zurückdrehen. Ich will ja nicht mehr Bass haben, sondern "nur" noch besseren Bass!
    Als das geschehen war und die relative Lautstärke des Basses wieder stimmte, zeigte eine erneute Messung, was ebenfalls zu erwarten war:
    Bei gleicher Lautstärke wie zuvor sind nun die Verzerrungen der beiden Subwoofer im rechten Kanal deutlich geringer als die des einen zuvor. Denn bei vergleichbarer Lautstärke reicht nun wegen der Verdoppelung der Membranfläche ein wesentlich geringerer Membranhub aus. Das reduziert die ohnehin schon geringen Verzerrungen im Bass noch weiter.

    Hier nun die konkreten THD-Werte, gemessen am Hörplatz.
    Noch einmal: Der Bass ist genauso laut wie vorher, wird aber nun von zwei Membranen mit entsprechend geringerem Hub erzeugt.

    THD bei 30 Hertz mit einem Bass rechts: 5,9 % - mit 2 Bässen: 2,3 %
    THD bei 40 Hertz mit einem Bass rechts: 2,4 % - mit 2 Bässen: 1,1 %
    THD bei 50 Hertz mit einem Bass rechts: 0,9 % - mit 2 Bässen: 0,44 %
    THD bei 60 Hertz mit einem Bass rechts: 0,75 % - mit 2 Bässen: 0,33 %
    THD bei 70 Hertz mit einem Bass rechts: 0,54 % - mit 2 Bässen: 0,32 %

    Im Schnitt macht das eine Reduzierung der Verzerrungen auf deutlich weniger als die Hälfte der ursprünglichen Werte.

    Im Frequenzgang zeigt sich bei den Resten der Senke rund um 85 zwar nur eine geringfügige Verbesserung.
    Auch das ist zu erklären, da ja auch der zweite Sub denselben Abstand zur rechten Seitenwand hat. Wenn ich das Loch weiter bekämpfen wollte, müsste ich den zweiten Sub folglich auf der Rechts/Links-Achse verschieben. Da ich den Dreierturm (Höhe: 2,20 m!) aber einfach nur rattenscharf finde, werde ich es wohl so lassen.
    Positiv am FG außerdem: Durch den zweiten Sub geht es in Richtung 25 Hertz noch ein Stückchen weiter runter.

    Nun werde ich ausgiebig lauschen und mich am Sound erfreuen.

    Gruß!
    Rainer

    Geändert von Eusebius (29.06.2018 um 16:18 Uhr)

  6. #546
    Folgt der Klangeindruck:

    Mehr Saft, mehr Volumen, Mehr Souveränität. Mehr Sauberkeit.
    Das alles völlig stimmig und richtig. Keinerlei Überbetonung oder gar Dröhnen.

    Mit einem Wort:
    Unspektakulär!
    Genau so wollte ich das.

    Schon lustig, dass Kari Bremnes`Stimme genau von da kommt, wo der Subwooferturm steht.

    Gruß!
    Rainer

  7. #547
    Erfahrener Benutzer Avatar von NOS
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    was ist das???

    da bekommt man doch Angst.-)

  8. #548
    Keine Sorge!
    Der beißt nicht. Der will nur spielen.

    Aber vielleicht probiere ich morgen früh, das Standrohr rauszunehmen und den Dreierturm direkt auf die Bodenplatte des Stands zu setzen.
    Wären dann 35 cm weniger.

    Gruß!
    Rainer

  9. #549
    Erfahrener Benutzer Avatar von NOS
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    haha

    der will nur spielen.
    der ist gut.

    wenn man pegel gibt, ist die wohnung aufgräumt?

    have fun
    klaus

    irgendwann in meinem leben muss ich mal geithain hören. das wäre mal ne reise wert.

    Unspektakulär-> das ist das Wort das von gutem Klang zeugt

  10. #550
    Schildkröt Avatar von Willi
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    Schon erstunlich, was zwei kleine Mittel- und Hochtöner für Widerparts brauchen.
    Heftik ...

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