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Thema: Sixpack

  1. #871
    Erfahrener Benutzer Avatar von reinwan1
    Registriert seit
    23.11.2011
    Ort
    Westpfälzer Regenwald
    Beiträge
    5.038
    Ich mag Linear-Netzteile, wo möglich und passend setze ich die gerne großzügig dimensioniert ein.
    So richtig passen die ja in die heutige Zeit nicht mehr, bieten aber unbestreitbare Vorteile.

    Hier mal eine Auflistung pro und kontra Linearnetzteil/Schaltnetzteil.

    Vorteile des Trafonetzteils

    • einfacher Aufbau
    • leicht reparabel
    • kaum Entstörmaßnahmen nötig
    Nachteile beim Trafonetzteil

    • relativ schwer
    • relativ groß
    • relativ hoher Energieverbrauch

    Die Vorteile und Nachteile vom Schaltnetzteil

    Vorteile beim Schaltnetzteil

    • kleinere Bauweise für gleiche Energie
    • weniger Gewicht
    • weniger Rohstoffbedarf beim Bau
    • effektiv und damit sparsam im Energieverbrauch
    • günstiger für Umwelt und Kunden
    Nachteile beim Schaltnetzteil

    • komplexere Schaltungstechnik
    • höhere Empfindlichkeit gegen hochfrequente Einstreuungen
    • hochfrequente Störaussendungen möglich
    • ein Schaltnetzteil muss für Anwendung in der Hochfrequenz speziell konstruiert und getestet sein.
    Gruß
    Andreas


    Hardware: Bluesound - Poppulse - Q Acoustics Concept 500

  2. #872
    Wie auf dem Foto zu sehen ist, habe ich die ein- und ausgehenden Kabel lückenlos mit Klappferriten bestückt.
    Das empfehle ich unbedingt. Es kostet auch nicht viel.

    Gruß!
    Rainer

  3. #873
    Ich habe mal beobachtet, wie sich die Leistungsaufnahme des NUC beim Booten darstellt.
    Ca 20 Sec nach dem Start fängt der Leistungsanzeiger des Netzteils mächtig an zu zucken und springt mehrmals über 4 Ampère.

    Das erklärt, warum beim Betrieb am FARAD super3 mit seinen maximal 3 A öfter mal nach einigen Sekunden die Schutzschaltung ansprach.
    Im Musikbetrieb spielt sich dann alles im unkritischen Bereich ab. Die Leistungsspitzen gibt es nur beim Booten.
    Das FARAD-Netzteil ist für die Anfangsbelastung durch den Intel i7 einfach etwas zu schwach.

    Gruß!
    Rainer

  4. #874
    Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    03.02.2013
    Beiträge
    108
    Moin Rainer,

    lässt du dich schon zu einer ersten Einschätzung nach dem "geruhsamen hören" hinreißen? Das Farad hat dem REM nochmal ein Stück weit geholfen, sodass ich das Farad als klaren Gewinn in meiner Kette einordne.

    Grüße
    Fabian
    Grüße
    Fabian

  5. #875
    Hallo Fabian!

    Ich bin extrem angetan.
    Wenn es um Verzerrungsfreiheit geht, sind hohe Solo-Violinen der ultimative Prüfstein.
    Als Beispiel nenne ich verschiedene Violinkonzerte von Vivaldi mit Giuliano Carmignola.
    Der Solist spielt in den hohen Lagen extrem dynamisch und kraftvoll.

    Wenn da irgend etwas an der Wiedergabe nicht stimmt, kann das schnell ins Kreischende oder Sägende kippen.
    Bei mir klingt das völlig sauber und unangestrengt und bleibt auch bei hohen Lautstärken nicht nur erträglich sondern angenehm.



    Gruß!
    Rainer

  6. #876
    Gestern gab es ein Update von Roon, was ich wie immer sofort aufgespielt habe.
    Hat man Roon Core und Remote getrennt, gilt das für beide Geräte - in meinem Fall also für den Mac Mini und den NUC mit dem Roon Core.
    Klappte wie immer perfekt. Beide Geräte neu gestartet und zur Kontrolle eine Musik angeworfen.

    Doch halt! Was war das??
    Sehr laut, sehr plötzlich und zum allerersten Mal gab das neue Peaktech-Netzteil heftige Ventilatorgeräusche von sich, was mich überraschte, da das Teil passiv gekühlt ist.
    Man sieht auch keinen Ventilator und die drei Leistungstransistoren sitzen ja auf einem fetten Kühlkörper.

    Also habe ich frei nach Heinz Erhards "Ritter Fips" ("Da hörte er von innen Krach und sprach zu sich: Ich schau mal nach") das Netzteil aufgeschraubt.
    Und siehe da: Innen steht ein 10-cm-Ventilator frei im Raum senkrecht vor der Leistungsplatine, offensichtlich als Backup.
    Bisher ging das Ding noch nie an.
    Der Neustart nach dem Roon-Update scheint aber noch mehr Strom als üblich gezogen zu haben, weshalb der Thermofühler erstmals angeschlagen hat.

    Obwohl das also ein Ausnahmefall zu sein schien, habe ich doch überlegt, ob ich dem Peaktech noch mehr Frischluft zukommen lassen kann.
    Die einfachste Methode: Der Deckel bleibt ab.

    Selbiger war mit einem Erdungskabel verschraubt, das nun frei in der Luft baumelte.
    Da kam mir noch eine Idee: Ich hatte immer noch ein Kistchen mit Turmalinsteinchen übrig. Reste von Kupferblech waren auch noch da.

    Also habe ich schnell noch eine weitere kleine "Groundingbox" auf Turmalinbasis gebaut. Als Gehäuse dient ein hölzerner "Griffelkasten".
    Das ist das Ding, das jetzt wie ein Riegel oben längs über dem Netzteil thront.

    Alles läuft nun wieder wie gewohnt. Es herrscht Ruhe im Karton.
    Viva la musica!


  7. #877
    "Oben ohne" steigt die Temperatur der Kühlrippen mit den angeflanschten Leistungstransistoren nur noch bis auf maximal 39 Grad.
    Ohne Musikbetrieb (im Standby) zieht der NUC nur 0,2 Ampère.
    Dann werden die Kühlrippen des Netzteils sogar nur noch 31 Grad warm.

    Das ist mehr als verträglich und dürfte nebenbei auch der Lebensdauer der Bauteile zugute kommen.
    Da ich den NUC und damit natürlich auch das Netzteil rund um die Uhr eingeschaltet lasse,
    gibt mir das reduzierte Temperaturniveau ein beruhigendes Gefühl.

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