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Thema: Sixpack

  1. #571
    Erfahrener Benutzer
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    238
    Hallo!
    Zitat Zitat von Aktivposten Beitrag anzeigen
    ...
    wir reden hier vom Bassbereich, da wird nix auf den Punkt ausgerichtet sondern kugelförmig (bei den verwendeten Subs nierenförmig) abgestrahlt. Die Hörschwelle liegt (aus der Erinnerung) bei 2-3 ms @80 Hz, habe leider keine Links zur Hand, da reden wir von 60-90 cm.
    Im Gegenteil, ein zu großer Versatz würde die ebene Welle verschlechtern, das ist beim Einmessen eines SBA/DBA gut zu sehen. ...
    So sieht es aus, wobei die Hörschwelle da sogar noch eher höher liegt als bei den 2-3ms@80Hz.

    Hier hat man aber zusätzlich ja noch die Amplituden Abweichung. D.h. der "Fehler" durch die unterschiedliche Distanz zieht auch eine Auslöschung nach sich, die man hier wohl eher hört als einen Gruppenlaufzeitfehler.

    Aber wie du auch richtig sagt, sobald mehrere Subwoofer als einer gelten - also Strahlungskopplung gewünscht wird, bzw. eben eine bestimmte Wellenausbreitung gewünscht wird, dann ist dies als ein schallabstrahlendes Ding zu sehen und sollte nicht mehr in Bestandteile zerlegt werden.

    mfg

  2. #572
    Zitat Zitat von Eusebius Beitrag anzeigen
    Der Klangeindruck ist einfach phänomenal.
    Das glaube ich ungehört, nicht das hier ein falscher Eindruck entsteht.

    Gruß
    Holger
    Gewerblicher Teilnehmer

    www.aktivposten.net

  3. #573
    Hallo Holger
    Deswegen habe ich meine für eine Bass recht hohen Trennfrequenzen angemerkt.
    Da wird es dann deutlich warhnehnmbar, daher auch meine Beobachtung im Mitteltonbereich.
    Die wirklich tiefen Frequenzen sind ja eigentlich nur Druckschwankungen um das Bassgehäuse herum.
    Aber bei Messungen habe ich natürlich auf die “kürzeste“ Imulsantwort hin aufgestellt/ausgerichtet, ohne dabei an lange Schallwellen zu denken.

    Bei Rainer wird Sicher der größte Effekt durch die große Membranfläche und die Aufstellung in Wandmitte entstehen.
    l.G.
    Detlef

  4. #574
    Schildkröt Avatar von Willi
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    [QUOTE=Alt Opel;105551] und die Aufstellung in Wandmitte entstehen./QUOTE]


    Das denke ich auch.
    Der größte Effekt sollte durch die mittige Anordnung und dem Mehr an Hubraum geschuldet sein.
    Momentan lasse ich die Sub ruhen, übergangsweise unglückliche Aufstellung.
    Mit Sub obschon tief abgeklemmt, zieht er das Klangbild nach links, weil Ecke.
    Rechts spielt alles frei, also ohne Ecke.
    Mittig geht gerade nicht.

  5. #575
    Man lernt immer noch dazu!

    Trotzdem frage ich mich: wenn die Hörbarkeitsschwelle erst ab einem Versatz von nahezu einem Meter erreicht wird, warum haben dann alle Subwoofer von Geithain einen stufenlosen Distanzregler (Phasenregler), der nur Abweichungen zwischn 0 und 1 m ausgleicht? Demnach kommt es dann ja doch auf kleinere Abweichungen an.
    Oder verstehe ich da etwas falsch? Bezieht sich das nur auf das Verhältnis Bass zu höheren Frequenzen und nicht Bass zu Bass?



    (Bildquelle: ME Geithain)

    Was das Mehr an Hubraum betrifft, mal ein Vergleich:
    Dieser einzelne Zusatzbass hat allein schon mehr als doppelt so viel Membranfläche wie z.B. ein Paar Silbersand Delphi mit allen seinen sechs Treibern.
    Geändert von Eusebius (02.07.2018 um 15:54 Uhr)

  6. #576
    Oh, ganz sicher Bass zu den höheren Frequenzen um die Überlagerung einzustellen.
    L.G.

  7. #577
    Hallo Rainer,

    Zitat Zitat von Eusebius Beitrag anzeigen
    ... wenn die drei abgestrahlten Kugelhüllen gleichzeitig am Ohr ankommen und nicht mit minimalem Versatz.
    so wie deine Subs aufgestellt sind strahlen sie keine Kugelhüllen mehr ab sondern eine ebene Welle. Hier ist das schön erklärt, siehe auch Abb. 10 http://www.neumann-kh-line.com/klein...le/tmt2002.PDF
    Wenn die Subs nun versetzt sind würde es Auslöschungen geben. Bei 5 cm wird man da natürlich nicht viel messen.
    In dem Zusammenhang könnte das 85 Hz Loch auch durch die Höhenmode verursacht worden sein, ich habe etwas von 4 m Raumhöhe in Erinnerung?! Durch die aktuelle Subanordnung würde diese nicht mehr stören.

    Gruß
    Holger
    Gewerblicher Teilnehmer

    www.aktivposten.net

  8. #578
    Zitat Zitat von Alt Opel Beitrag anzeigen
    Oh, ganz sicher Bass zu den höheren Frequenzen um die Überlagerung einzustellen.
    L.G.
    Genau
    In dem Zusammenhang darf man nicht vergessen, dass man mit dem Phasenregler nur die Phase ändert also Löcher im FG vermeidet.
    Steht der Subwoofer einen Meter weiter hinten kommt er trotzdem diese 3 ms später am Hörplatz an. Interessant, das auch Geithain hier von max. einem Meter redet.
    Gewerblicher Teilnehmer

    www.aktivposten.net

  9. #579
    Erfahrener Benutzer
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    Beiträge
    238
    Zitat Zitat von Alt Opel Beitrag anzeigen
    ....
    Deswegen habe ich meine für eine Bass recht hohen Trennfrequenzen angemerkt.
    Da wird es dann deutlich warhnehnmbar, daher auch meine Beobachtung im Mitteltonbereich.
    Nur zum Vergleich:
    Eine Trennung mit 24dB/Oktave bei 80Hz zieht ca. 12ms Gruppenlaufzeit nach sich.
    Der Schall braucht für 1m ca. 3ms. Also wäre das etwa ein Versatz von 4m.

    Ein 9cm Versatz wiederum ergibt ~ 0,27ms Laufzeitunterschiede.

    Die wirklich tiefen Frequenzen sind ja eigentlich nur Druckschwankungen um das Bassgehäuse herum.
    Aber bei Messungen habe ich natürlich auf die “kürzeste“ Imulsantwort hin aufgestellt/ausgerichtet, ohne dabei an lange Schallwellen zu denken.

    Bei Rainer wird Sicher der größte Effekt durch die große Membranfläche und die Aufstellung in Wandmitte entstehen.
    Durch mechanischen Versatz im TT erreicht man in keinster praktischen Weise die Werte die durch Trennungen in den Frequenzweichen entstehen.
    Diese (Gruppenlaufzeitfehler durch Filter) wiederum lassen sich aber mit einer Phasenentzerrung (z.B. FIR Filter) beseitigen.

    Zitat Zitat von Eusebius Beitrag anzeigen
    Trotzdem frage ich mich: wenn die Hörbarkeitsschwelle erst ab einem Versatz von nahezu einem Meter erreicht wird, warum haben dann alle Subwoofer von Geithain einen stufenlosen Distanzregler (Phasenregler), der nur Abweichungen zwischn 0 und 1 m ausgleicht?
    Die Hörschwelle von Gruppenlaufzeitfehlern.
    Die andere Sache ist die entsprechende Auslöschung durch Amplituden-Summe.

    Demnach kommt es dann ja doch auf kleinere Abweichungen an.
    Oder verstehe ich da etwas falsch? Bezieht sich das nur auf das Verhältnis Bass zu höheren Frequenzen und nicht Bass zu Bass?
    Nutzt man Filter wie z.B. LR2ter..8ter... Ordnung dann sind beide Flanken (Hoch- und Tiefpass) am Schnittpunkt um 6dB gefallen. Bei perfekter Summierung ergibt das 0dB - also linear.
    Das ist dann wenn beide exakt in Phase laufen.

    U.U. sind auch beteiligte Geräte irgendwo mit einem Phasendreher beigeschalten und schon hat irgendwo einer eine invertierte Phase und schwups ein Loch bei der Trennung.

    Bei meinen Lautsprechern ist der HT um 5cm vor dem MT. Das ist bei der Trennfrequenz ziemlich genau ein 180° Phasenversatz an der Schallwand. Hier kann man nun den Weg gehen einen Treiber zu verpolen - ergibt dann wiederm 0db/linear, oder man verzögert den HT um die Xms die der Laufzeit der 5cm entspricht.

    Im TT durch die sehr langen Wellenlängen sind es aber eben keine 5cm die eine Auslöschung bringen sondern wenn, dann nur eine leichter Abschwächung.

    Bei 2m Basisbreite und Hörabstand und einem auf der Basislinie platzierten Sub, sind es aber schon 27cm ~1ms.

    Wenn man aber nun bedenkt, dass 80Hz ja ansich schon 360° Sinus 1000ms/80hz = 12,5ms sind, dann sieht man, dass das alles nicht die Welt ist.

    Es spricht aber nichts dagegen es möglichst genau zu machen.


    Was das Mehr an Hubraum betrifft, mal ein Vergleich:
    Dieser einzelne Zusatzbass hat allein schon mehr als doppelt so viel Membranfläche wie z.B. ein Paar Silbersand Delphi mit allen seinen sechs Treibern.
    Ja so ein 40cm ist schon was.

    mfg

  10. #580
    An alle Fachleute!
    Danke für die Infos!

    Vieles davon hatte ich zwar schon mal gelesen, aber noch nicht richtig zusammengesetzt.


    Gruß!
    Rainer

    PS: Das mit den 40 cm Durchmesser ist wohlwollend gerechnet. Von Außenrand Sicke zu Außenrand Sicke sind es 37 cm.

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