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Thema: Monk Bilder Innen

  1. #21
    Erfahrener Benutzer Avatar von RillenZebra
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    Hätte ich gegen das Brummen beim Hören mim Monk eventuell geduldiger und mit mehr Ausdauer alternative Masse Verbindungen an den verschiedenen Geräten in der Phono Kette ausprobieren sollen?

    Obwohl ich da wie ich mir einbilde alles ausprobiert habe.
    Dazu nutze ich gerne kleine dünnen Käbelchen mit Krokodil Klemmen an beiden Enden.
    Die Phono Kabel haben ihre dritte Leitung neben der Signalleitung die in einen mit "Ground" gekennzeichneten Eingang gesteckt wird ... werden soll.
    Am unglaublichsten aber erfolgreich war eine zusätzliche Verbindung zu einer Schraube auf der Bodenplatte der Motordose des TWIN Laufwerks, die ja nur mit einem sehr dünnen Faden zum Teller des Laufwerk Verbindung hat. Am anderen Ende natürlich zu einer Steckdose, klar. Aber der dünne Faden dürfte doch eher unbeteiligt am Brummen sein.

    Da ich nur mit MC Systemen Platten höre und der MC Input des Monk ganz besonders empfindlich mit Stör Geräuschen reagiert, habe ich einen Denon Übertrager zwischengeschaltet der keine Verbindung zum elektrischen "Strom" hat. Er hat zwei Eingänge und kann zwischen 3 und 40 ohm geschaltet werden, was mal leiser und mal lauter tönt. Der Monk musste deswegen immer auf MM Input stehen, so als ob er nur mit diesen MM Signalen versorgt wäre.
    Das hatte starken Einfluss auf unerwünschtes Brummen, das sich dann auch sehr deutlich verringerte.

    Die zwei Inputs des Denon AU-320 konnten erfreulicherweise auch parallel mit einem Stereo und einem Mono Signal versorgt werden.
    Der Ausgang dieses Denon Step-Up Transformers steckte dann halt nur in einem der 3 Monk Eingänge, der natürlich auf MM geschaltet war.

    Das funktionierte gut.

    Bis, ja bis mich wieder mal das leise Rest Brummen zu stören begann und ich den Monk und seine Knöppe drehte, schaltete, die Massekäbelchen stöpselte, den Übertrager anders stellte, den Monk etwas rückte, wieder an den Knöpfen drehte .... das leise Brummen verschwand nicht.
    Irgendein Hifi Friend hatte mir mal erzählt das gar kein Brummen zu hören sein darf.
    Auch nicht leise.

    Deswegen stellte ich den Monk zur Seite ins Aus .

    Das Phonomoped, obwohl mit Röhren, brummt gar nicht.
    Das steht auf Input=MC deswegen hat der Denon Übertrager Pause.
    Ich müsste das "Moped "öffnen (unkompliziert) und sein "Mäuseklavier" umstöpseln.
    Dazu habe ich eine Anleitung der ich auch schon gefolgt bin.
    Dann empfängt es auch wieder MM und der Denon Übertrager hätte wieder einen Job.

    .

    .


    .

  2. #22
    Hallo Ingo
    Ich fürchte da reicht alle Geduld der Welt nicht aus, um da von außen das Problem zu lösen.
    Wie Bruce auch schon angemerkt hatte, wenn einer der Schalter, die in die Elektronik eingreifen, nicht immer sauberen Kontakt hat, oder eben der Eingangswahlschalter, der ja bei dir auch bearbeitet wurde, dann lässt sich das so nicht beheben.
    Und, was ich eben vermute, im Grundkonzept der Masseführung ist etwas ungünstig ausgelegt.

    Da bist du als Endkunde ohne technisches Wissen angeschmiert.

    Also, den positiven Effekt, den ich bei mir mit der symetrischen Auslegung für meine MC Vorstufe erreicht habe, ist bei der Monk so schon nicht möglich, da die drei Chinchbuchsen am Eingang mit ihrer Masse, bzw Minuspol, untereinander verbunden sind.
    Das wurde vermutlich so gemacht, um mit dem Wahlschalter immer nur eine Leitung umzuschalten.
    Es wird immer nur die Signalleitung, also Plus umgeschaltet.
    Eine reine Sparmaßnahme, oder es wurde nicht besser gewusst.
    Für einen Symetrischen Eingang müsste man alle vier ankommenden Leitungen umschalten, als Plus und Minus von Links und Plus und Minus von rechts. Also immer vier Kontakte bei drei Schalterstellungen.
    Der Aufwand wurde damals vermieden.
    Auch kann man ohne Schaltplan nicht erkennen, wo und wie die Masse der Schaltung mit Gehäuse und der Netzerde verbunden wird.
    Auch da wird sicher etwas zu verbessern sein, sonst hättest du nicht solche überraschenden Effekte wie den mit der Motordose.

    Bei mir ist es wurscht, ob der Plattenspieler an die Netzerde angeschlossen ist, das Tonarmrohr, der Tonarmsockel, das Headchell, alle brauchen keine Verbindung untereinander oder Zur Vorstufe. Das ist das dumme, gerade mit Übertragern kann man das so schön auftrennen/abkoppeln, das Schaltungskonzept lässt das aber so nicht zu.
    Ich habe damals, als ich noch die großen 211er Röhrenmonos hatte, die gesammte Masse der Schaltungen voneinander getrennt.
    Also, alle Gehäuse waren als Schutz mit der Netzerde über die Schukostecker Verbunden.
    Alle Schaltungsmassen dagegen, also Minus der Elektronik und damit auch alle Chinchbuchsen, waren von der Erde getrennt.
    das nennt sich floatende Masse, "schwebende" Masse, weil ohne Verbindung zur Erde, ohne festen Bezugspunkt.
    Man möchte denken, das muß dann brummen, im Gegenteil, die 211er liefen mit 1200 V, ich habe sie nicht anders ruhig bekommen.

    Eine Brummschleife heißt so, weil du mit den Leitungen einen Ring erzeugst.
    Also z.B. vom Schutzkontakt der Netzleiste, über das Gehäuse des Phono, dann über die chinchleitung zum Plattenspieler, und am Plattenspieler wieder zurück zum Schutzkontakt der Netzleiste, nur als Beispiel!
    Es entstehen große Ringe, Schleifen, die wie Antennen wirken.
    Das ist ein allgemeines Problem. Gerade auch, weil es viele Hersteller so machen, wie sie wollen.
    In der Studiotechnik hast du solche Probleme weniger, da gibt es Regeln, an die sich alle halten müssen.

    http://www.2pi-online.de/Was_ist_Masse_1.pdf



    Und aus der Ferne kann dir da auch keiner helfen, das Ding muß in wirklich fähige Hände und überarbeitet werden.

    l.G.
    Detlef

  3. #23
    P.S.
    Wie oft habe ich mir die guten alten din Stecker zurückgewünscht.

  4. #24
    Moin Moin

    Ingo,das mit dem Brummen hatte ich auch eine Zeitlang,und was ich da alles versucht hatte,aber auf eeinmal war es weg,dann fiel mir auf das der Monk immer neben dem Cd Player stand und ich hatte es umgestellt,ich sage es mal so,gewisse Einstrahlungen kann der Monk nicht ab,probiere mal ihn woanders(einfach mal ausprobieren) aus und höre ob das Brummen weniger oder ganz weg ist,also damit habe ich keine Probleme mehr,halt nur noch das Spratzeln von den Schaltern
    Gruß aus Bad Schwartau vom Marko

  5. #25
    Moin Marko

    Ich denke schon mal zu technisch, klar, man kann die Symptome schon mildern.

    Also großen Abstand der Netzleitungen zum Phonokabel.
    Sollte eine Netzleitung in der Nähe sein, nie parallel zum Phonokabel verlegen, am besten über Kreuz in 90Grad.
    Andere Geräte mit deren Trafo so weit weg wie möglich, wie bei deinem CDP.
    Alle Metallteile des Plattendrehers mit dem Masseanschluss der Phonovorstufe verbinden.


    Turmalin groundingbox mit dem bei Brumm so oder so wirkungslosen Schirm verbinden



    Schade ist aber, es bleibt bei so schlechtem Störabstand auch mögliches, hörbares Potenzial liegen.

    l.G. Detlef

  6. #26
    Nach dem zweiten Kaffee noch eine Idee
    Das Netzteil der Monk selbst, mal wo anders hinstellen.

  7. #27
    Detlef,ich habe ja nicht das zusätzliche Netzteil,wie schon geschrieben hatte ich das Brumm Problem nur wenn der Monk neben dem Cd Player stand,alle anderen Geräte machten keine Probleme,also einfach mal probieren
    Gruß aus Bad Schwartau vom Marko

  8. #28
    Erfahrener Benutzer Avatar von RillenZebra
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    Ich mach jetzt erstmal ohne Monk weiter.

    Weniger Probleme hatte ich in der alten Wohnung weil der Monk dort isolierter vom Rest der Anlage gestanden hat.

    Dennoch habe ich den Monk indirekt immer gelobt, in Form von kurzen Hörberichten, überwiegend in einem befreundeten Forum in dem Monk gewidmeten Herstellerforum.

    Nach dem letzten Umzug musste die Hardware zusammengerückt aufgestellt werden. Schallplatten, Plattenspieler, Elektronik ... das beansprucht Platz.

    ...

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