Der Walzer op. 38 für Klavier von Alexander Scriabin hat nichts mit Wiener Walzerseligkeit zu tun.
Es ist ein tiefsinniges, vielschichtiges und vertracktes Stück mit immensen technischen Anforderungen.
Scriabin selbst hielt das Werk für eines seiner besten.

Manche Interpreten spielen es bombastisch, grell und effektheischend.
Das kann gefallen, zeigt aber bei weitem nicht alles, was in dieser Musik steckt.

Die schönste Interpretation, die ich kenne, ist diese hier von der wunderbaren Olga Scheps.
Das ist pure Magie, zum Heulen schön.

Ich wünsche viel Freude beim Ansehen und Anhören:

https://www.youtube.com/watch?v=Kty89WmxHRA