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Thema: Vorstellung RalfTTMan (lange überfällig, dafür etwas länger)

  1. #1
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    Vorstellung RalfTTMan (lange überfällig, dafür etwas länger)

    Hallo zusammen,
    nachdem ich bereits seit fast 7 Jahren mit Interesse und meist mit Amüsement hier mitlese und nun doch schon ohne mich vorgestellt zu haben meine ersten Beiträge geschrieben habe, kommt heute endlich die oft angedachte und überfällige Vorstellung (war schon seit einigen Jahren Teil der guten Vorsätze fürs neue Jahr…).

    Ich bin 57iger Jahrgang und wohne am seit etlichen Jahren am Taunusrand, komme aber eigentlich aus dem ganz hohen Norden südlich der dänischen Grenze.

    Meine Musik- und Radio/Stereo/HiFi-Historie reicht zurück bis zu meinem ersten Kofferradio in den 60er Jahren (Simonetta K799 nur MW, KW, LW, „abgelegt“ von meinem Vater). Hiermit hörte ich oft vor dem sonntäglichen Familienaufstehen das legendäre Hamburger Hafenkonzert (bitte keine weiteren voreiligen Rückschlüsse auf meinen Musikgeschmack!) und ab 14 Uhr die Hitparade von Radio Luxemburg. Des Weiteren durfte ich nach Erlernen des Lesens unseren ELAC-Plattenwechsler in unserer Musiktruhe mit der Musik zum Frühstück befüllen.
    Es folgten weitere abgelegte Kofferradios meines Vaters nun auch mit UKW. Weihnachten 1968 fand ein Tonbandgerät Telefunken Magnetophon 201TS den Weg auf den Gabentisch. Aufnehmen von Musik seinerzeit zunächst mit dem Mikrophon, bis ein Schaub Lorenz Touring international 101 das Aufnahmen der NDR-Hitparade mit Wolf-Dieter Stubel dann auch per Kabel ermöglichte.

    Es kam, was kommen musste: Ein Plattenspieler musste her (Dual 1216)! Und dann natürlich eine „Stereoanlage“ (Saba Meersburg Stereo H). Durch Stereo und die Schule begann das Interesse für die klassische Musik.

    Ich könnte jetzt noch etliche Geräteweiterentwicklungen und Irrwege (Mini Disc) aufzählen, aber das wäre eher für das schöne Gefühl der persönlichen Erinnerung und würde den Rahmen hier sprengen.

    Vielleicht nur einige Highlights und Nachdenkenswertes:
    Zum Jazz kam ich über einen Mitstudenten im Brauschweiger Studentenwohnheim, der die Verunglimpfung seiner Saxophonübungen als „Schweinemusik“ mit einer behutsamen und nachhaltigen Einführung in dieses Genre beantwortete.
    Bei der Verbesserung der musikalischen Ausstattung habe ich oft (als Student sicher verständlich) zu kleine Schritte unternommen, die dann aus heutiger Sicht in zu vielen Schritten mündeten.

    Lange Zeit war ich einem angenehmen Klangideal zugetan. So zog ich bei einem Boxenneukauf ein Paar Canton einem Paar Magnat All Ribbon vor, weil letztere zwar bei guten Musikmaterial besser klangen, bei schlechterem aber auch grottig. Heute weiß ich welches die bessere Box war!
    Bekannte Marken hatten bei mir einen „Bonus“. Ich weiß noch, dass der unvergessene Stereo Günther in Braunschweig mir einmal Anfang der 80er Jahre ein Pärchen Lautsprecher eines mir völlig unbekannten Herstellers namens Nubert ans Herz legen wollte. Usw. usw. usw.

    …….Zeitsprung: Aktuell ist bei uns fast jeder Raum bis auf Bad und WC musikmäßig gut bzw. adäquat ausgestattet und Roon-fähig (Sonos, wo es nicht so auf den ultimativen Klang ankommt, Bluesound im Schlafzimmer und die Hauptanlage im Wohnzimmer).

    Hauptanlage im Wohnzimmer:
    Lautsprecher: ME Geithain ME150 (Danke, Claus Bücher!)
    Vorverstärker, Streamer, Roon-Endpoint: Lindemann musicbook 25 upgegradet zum musicbook Source
    Endverstärker: TACT SDA 2175
    Bluray, SACD, DVD-Audio und (Rest-)CD Player: Cambridge azur 65BD

    Ansonsten:
    Alle ehemaligen CDs auf der Festplatte des Roonservers (Windows-PC im Arbeitszimmer) und Streaming über Qobuz
    Ältestes noch im Einsatz befindliches Gerät:
    Mein Braun RA1 analog Receiver aus 1982/83 im Gästezimmer. Läuft nach Reparatur eines Platinenbruchs noch immer wie eine 1 (wenn man davon absieht, das UKW wie allen Geräten aus dieser Zeit nur bis 104 Mhz geht).

    Musikgeschmack fast alles, wenns gut und nicht zu wild ist ist: Pop (Oldieexperte), Rock, Jazz, Klassik, wobei das Klassikhören in den letzten Jahren etwas weniger geworden ist.
    Ich bin immer wieder begeistert, was über persönliche Empfehlungen oder auch bei Geräterezensionen für Perlen z.B. bei Qobuz zu entdecken sind.

    Und nein: Ich fahre trotz meines Nicknamens keinen Audi TT. Ich bin aber immer noch mit dem kleinen, ehemals Zelloloid-, jetzt Plastikball sportlich aktiv.

    Gruß
    Ralf

  2. #2
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    Noch eine kleine Ergänzung

    Doch noch eine kleine (im wahrsten Sinne des Wortes) Ergänzung zur aktuellen Hauptanlage:

    Ich vergaß das Nubert atm-Modul (universal) zu erwähnen, das dafür sorgt, ein Dröhnen im oberen Bassbereich in unserem leider nicht optimalen Wohnzimmer zu eliminieren.
    Da ein mechanisches Raumtuning wegen des WAF nicht in Frage kommt, hatte einige Zeit einen Lyngdorf DPA-1 Vorverstärker mit elektronischer Raumkorrektur an den ME150 und dabei das Lindemann musicbook nur als Netzwerkplayer genutzt. Nachdem ich das Nubert atm mal ausprobiert habe, durfte der Lyngdorf gehen und durch wurde durch das als Vorverstärker klanglich bessere musicbook ersetzt.

  3. #3
    Hallo Ralf!

    Herzlich willkommen!
    Hast mir ja schon beim Thema Roon auf die Sprünge geholfen.

    Rainer

  4. #4
    Administrator Avatar von Plüschus
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    Hallo Landsmann,

    herzlich willkommen ! Endlich mal wieder ein Nordlicht , wenn auch zur Zeit in der "Diaspora"

    Gruß Thomas
    Es kommt anders , wenn man denkt !

    Für das Können gibt es nur einen Beweis das Tun !
    Marie von Ebener Eschenbach




  5. #5
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    Moin und auch von mir ein Willkommen hier im Forum,

    Roon breitet sich auch hier immer weiter aus. Ich bin immer noch unschlüssig, ob ich ROON für mich brauche oder nicht. Hörst Du einen Unterschied, ob Du die Musik mit oder ohne ROON über Dein wunderschönes Musicbook abspielst?

    Viel Spaß hier bei uns
    Gruß

    Matthias

  6. #6
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    Hallo Matthias,
    zu Deiner Frage kann ich derzeit noch(!) nichts sagen. Ich habe mein zum Source upgegradetes musicbook 25 (1.Gen) erst wieder seit Samstag im Hause und seitdem vor allem Musik im Zusammenspiel mit ROON genossen, aber noch keine größeren Vergleiche angestellt. Die Usability von ROON an sich (Bedienung, Musikverwaltung, etc.) und die Möglichkeit, mit einer/dieser App im ganzen Haus auf unterschiedlichen Endgeräten Musik zu hören, ist für mich der Hauptgrund, das Programm zu nutzen. Eine mögliche Klangverbesserung habe ich bisher eher als Beiwerk gesehen.

    Ein Unterschied, den ich aber schon wahrnehme, ist eine Klangverbesserung von der bisherigen ROON-Kombi musicbook 25 + bluesound Vault2 auf das musicbook source, insbesondere im DSD upsampling Betrieb des letzteren. Luftigkeit, Präzision und Ortbarkeit von Stimmen und Instrumenten haben zugenommen, der Klang wirkt irgendwie klarer, ohne ins lästig analytische abzudriften.

    Mein mb25 war leider nicht ROON-fähig und die alte musicbook-App von der Usability (nicht von der Funktionalität) her sehr altbacken und umständlich, so dass ich die Upgrademöglichkeit sofort genutzt habe.

    Gruß
    Ralf

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