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Thema: Yuja Wang mit Scriabin

  1. #1

    Yuja Wang mit Scriabin

    Wie ihr sicher bemerkt habt, liebe ich die Klaviermusik von Alexander Scriabin.
    Ebenso hoch schätze ich die "Wunderpianistin" Yija Wang ein.
    Zwar dreht sie bisweilen virtuos dermaßen auf, dass es fast zuviel ist.
    Nicht jedoch hier!
    In dieser 7 Jahre alten Aufnahme zeigt sie ein wunderbar ausgeleuchtete Darbietung der 2. Klaviersonate von Scriabin.
    Dieses zweisätzige Werk aus seiner Frühzeit quillt übe vor wunderschönen Ideen und Momenten.
    In beiden extrem gegensätzlichen Teilen spielt Yuja Wang traumhaft schön.
    Das wirbelnde Finale (ab 8.min.20) kann ihre extreme Virtuosität bestens vertragen.

    Toll!

    https://www.youtube.com/watch?v=weXvYaR_eWM

  2. #2
    Mit der 5. Sonate ändert sich Scriabins Komponierstil.
    Die klassische Tonalität tritt mehr und mehr in den Hintergrund - bis in den letzten Sonaten praktisch nichts mehr davon übrig ist.
    Die 5. Sonate ist die Schnittstelle, und das macht sie so spannend.
    Das einsätzige Werk beginnt und endet mit einem wilden Ritt über die ganze Tastatur. Das Ende der Sonate reißt dann einfach ab.

    In diesem Amateur-Mitschnitt verpennt der heimliche Filmer zwar die ersten Töne.
    Dennoch ist diese Aufnahme äußerst sehens- und hörenswert, weil Yuja Wangs Interpretation dieser extrem schwer zu spielenden Sonate von einer schier unglaublichen Perfektion und Energie getragen wird.
    Im Vergleich zu ihrem Spiel wirkt die Interpretation von Marc-André Hamelin (der als großer Virtuose bekannt ist!) fast behäbig!
    Yuja Wang spielt einfach in einem anderen Universum.

    Das Stück ist schon recht sperrig.
    Aber wenn man es mehrfach hört, kann es einen richtig packen!

    Los geht`s:

    https://www.youtube.com/watch?v=Yb6NOhAXrsY

  3. #3
    Hier ist Yuja Wang mal mit Rachmaninov.
    Manchen gelten seine "Variationen über ein Thgema von Paganini" auch als sein Fünftes Klavierkonzert.
    Ein tolles Stück.
    Filmfreunde kennen die Stelle ab Min. 15.20 vielleicht aus dem Kino:
    Diese Passage übt Bill Murray in dem Klassisker "Und täglich grüßt das Murmeltier" in seinen sich immer wiederholenden Tagen, um Andy MacDowell zu beeindrucken.

    Viel Vergnügen!

    https://www.youtube.com/watch?v=93YckYs2nU0

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